Full text: Psychische Belastungen der Arbeit und ihre Folgen

Psychische Belastungen der Arbeit und ihre Folgen  
 
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Abbildung 1.3 zeigt die Verteilung der unselbstständig Beschäftigten auf die verschiedenen 
Wirtschaftsbereiche nach Geschlecht im Jahr 2010. Ein Viertel aller unselbstständig beschäftigten 
Männer ist in der Sachgütererzeugung tätig, jeweils etwa 13 % im Handel und im Bauwesen. Weitere 
jeweils 8 % der Männer sind im Verkehr, im Realitätenwesen und in der öffentlichen Verwaltung 
beschäftigt. Unter den unselbstständig beschäftigten Frauen sind jeweils knapp ein Fünftel im Handel 
und im Gesundheits- und Sozialwesen tätig. In der Sachgütererzeugung, im Realitätenwesen und im 
Unterrichtswesen sind jeweils weitere 10 % der unselbstständigen Frauen beschäftigt. 
In Zusammenhang mit der Tertiarisierung steht die zunehmende Arbeitsmarktpartizipation der Frauen 
(Abbildung 1.4). Der Frauenanteil unter den unselbstständig Beschäftigten ist seit 1995 von 42,9 % auf 
47,7 % (2010) gestiegen, wobei dieser Anstieg stark auf den Dienstleistungssektor konzentriert war, 
insbesondere auf das Unterrichts- und Gesundheits- bzw. Sozialwesen, die öffentliche Verwaltung, 
öffentliche oder private sonstige Dienstleistungen sowie den Verkehrssektor. Gerade diese 
wachsenden Bereiche sind nicht nur gekennzeichnet von besonders hohen emotionalen 
Herausforderungen, sondern auch von hohem Wettbewerbsdruck. Beides sind wichtige Stressquellen 
(vgl. EU-OSHA 2007: 92f). 
Abbildung 1.3: Verteilung der unselbstständig Beschäftigten auf Wirtschaftsbereiche nach 
Geschlecht 2010 
2,1
4,1
5,8
8,1
17,2
10,3
7,4
10,7
3,5
2,0
18,5
10,2
3,5
3,7
3,8
4,0
4,0
4,0
8,4
8,6
8,6
12,8
13,2
25,4
0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 30,0
Sonstiges
Kredit
sonst.öffentl./persönl. Dienstleistungen
Beherbergungswesen
Gesundheit/Sozialwesen
Unterrichtswesen
öffentl.Verwaltung
Realitätenwesen
Verkehr
Bau
Handel
Sachgütererzeugung
in %
Männer Frauen
 
Quelle: Statistik Austria, MZ-AKE, DUK-Berechnungen.
        

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