Full text: BerufslenkerInnen am Wort (46)

L E N K Z E I T Ü B E R S C H R E I T U N G , B E W E R T U N G V O N R A S T A N L A G E N A r b e i t e r k a m m e r W i e n 7 3 Aus den Befragungsergebnissen geht demnach eindeutig hervor, dass zwar die überwie- gende Mehrheit der FahrerInnen die Rastplätze nur zu Erholungszwecken benützt, jedoch über 14 Prozent der LenkerInnen knappe Lkw-Stellflächen im Auftrag ihrer Unternehmen als „Lager- und Abstellplätze“ missbrauchen. Diese Zahl könnte in Wirklichkeit noch höher sein, da fast jede/jeder Zehnte keine Antwort gibt. Daher sollte diese unerlaubte Praxis nicht bagatellisiert werden. Ein Weniger von 10 bis 20 Prozent an verfügbarer Lkw- Stellflächenkapazität kann bei Überbelegung vor allem in den Nachtstunden sowie bei no- torischen Hot Spots die Qualität und damit die Nutzerzufriedenheit schmerzlich vermindern. Deshalb sollte auch über wirksame ordnungsrechtliche Schritte nachgedacht werden. 3.8 Regionale Aspekte bei der Nutzung von Rastanlagen Neben der Erhebung der allgemeinen Beurteilung der Rastanlagen war eines der Anliegen der vorliegenden Befragung, auch herauszufinden, ob und in welchem Ausmaß es im Bun- desgebiet regionale Qualitätsunterschiede gibt. Aus diesem Grund wurden die LenkerInnen gebeten, jene Autobahn oder Schnellstraße anzugeben (nur eine Nennung vorgesehen!), an der sie in den letzten Wochen am häufigsten Rastanlagen benutzt haben. Wie Tabelle 27 verdeutlicht, hielten sich nur etwas mehr als ein Drittel an diese Vorgabe, rund 30 Pro- zent machten keinerlei Angaben und 34 Prozent nannten mehr als eine Autobahn und machten so eine örtliche Zuordnung der Rastanlagenbewertung nicht möglich.

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