Full text: Volkswirtschaftliche Effekte der Liberalisierung des Eisenbahnpersonenverkehrs in Österreich (50)

Verkehr und Infrastruktur 1 
1 ABSTRACT (DE) 
Ziele der Europäischen Kommission im vierten Eisenbahnpaket 
 Einsparungen von bis zu 30 Prozent für die ausschreibenden Stellen 
 Erhöhung der Fahrgastzahlen 
 Verbesserung der Servicequalität 
Geplante Maßnahmen der Europäischen Kommission im vierten Eisenbahnpaket 
 Vollständige Öffnung des nationalen Schienenpersonenverkehrs Streichung der 
Direktvergabemöglichkeit im Schienenpersonenverkehr 
 Weitere Trennung von Infrastrukturbetreiber und Verkehrsdienstleister 
Internationale Erfahrungen mit Ausschreibungswettbewerben zeigen 
 Nur bei der ersten Ausschreibungswelle kommt es zu Einsparungen. 
 Langfristig steigen die Preise wegen der Marktbereinigung wieder. 
 Die vertikale Trennung von Infrastrukturbetreibern und Verkehrsdienstleistern führt zu 
erheblichen Mehrkosten. 
 Der Ausschreibungswettbewerb realisiert sich zu Lasten der Qualität der erbrachten 
Leistungen.  
 Der Ausschreibungswettbewerb realisiert sich zu Lasten der Lohn- und Sozialstandards der 
Beschäftigten. 
 Untersuchungen in Großbritannien und Schweden zeigen, dass die Ticketpreise nach der 
Liberalisierung signifikant gestiegen sind. 
 Sowohl in Großbritannien als auch in Schweden kam es nach der Liberalisierung zu teils 
immensen Verspätungen und Zugausfällen. 
 Es kann kein Zusammenhang zwischen KundInnenzufriedenheit und steigendem Grad der 
Liberalisierung festgestellt werden. 
 Es gibt keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen Liberalisierungsgrad und Anteil der 
Eisenbahn am Gesamtverkehrsaufkommen.
        

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