Full text: Also, ich würde das zu einer verpflichtenden Schulveranstaltung machen, wenn ich könnte!

„Also, ich würde das zu einer verpflichtenden Schulveranstaltung machen, wenn ich könnte!“ Seite 16 Die Bewerbungstrainings von Arbeitswelt und Schule adäquate Seminarräume von Unternehmen, zu denen gute Kontakte bestehen genutzt werden. Aber auch im Sinne der Vermittlung von Bewusstsein über die Arbeiterkammer sowie Fragen der Interessenvertretung wäre die Verlagerung der Trainings in ein adäquates Gebäude der AK selbst eine wichtige Änderung. Dabei sind die Inhalte des Bewerbungstrainings mit den Angeboten der AK unmittelbar verknüpfbar. Die SchülerInnen können am selben Vormittag das Gebäude kennen lernen und dabei erste Hemmschwellen bei der Kontaktaufnahme überwinden. Zusätzlich kann dem legitimen Wunsch der AK, als Organisation präsent zu sein, Rechnung getragen werden. Von der befragten Trainerin wird der Wunsch nach stärkerer Kooperation mit der AK bzw. AWS geäußert. Die derzeit zweimal im Jahr stattfindender Treffen zum gemeinsamen Austausch war eine Initiative der TrainerInnen. Bisher war auch noch kein Vertreter / keine Vertreterin der AK oder von AWS bei einem Training dabei, obwohl dazu eingeladen wurde. Vorgeschlagen wird weiters, dass bestehende Angebot zu differenzieren, um auf die heterogenen Voraussetzungen und Bedürfnisse der SchülerInnen besser eingehen zu können. So könnte ein Basis- und ein Aufbaumodul für Bewerbung gemacht werden, je nach Vorbereitung könnten wie bisher ganze Schulklassen kommen oder für kleinere Gruppen ein Intensivcoaching angeboten werden. Weiters ist auch die Koppelung mit dem Themenfeld Berufsorientierung vorstellbar, aber auch viele weitere verschiedene Modelle. Wichtig sei aber, dass Austausch stattfindet zwischen der AK und den TrainerInnen, um die angepeilten Ziele der Bewerbungstrainings nicht zu gefährden. In diesem Zusammenhang erwähnt die Trainerin eine Broschüre der AK zum Thema Bewerbung, die speziell für Jugendliche erstellt wurde und nun aufliegt. Von dieser Broschüre erfuhren die TrainerInnen auch erst nach deren Publikation. Problematisch kann das werden, wenn solche Informationen z.B. Richtlinien beinhalten, die von den TrainerInnen nicht in dieser Form geteilt werden oder wenn im Training (unbewusst) andere oder widersprüchliche Informationen weitergegeben werden. Hier können Uneinigkeiten entstehen, die aber den SchülerInnen und LehrerInnen nur schwer vermittelt werden können. Rechtzeitiger Austausch kann Informationsgleichstand sicherstellen und solche Brüche vermeiden helfen. Angesprochen wurde von der Trainerin auch, dass von der AK keine Leistungen honoriert werden, die über das Training selbst hinausgehen. Notwendige Besprechungen oder die Erstellung und Aktualisierung von Unterlagen sind aber SORA Institute for Social Research and Analysis

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