Full text: Der mittelfristige Bedarf an Mitteln der Wohnbauförderung unter Berücksichtigung der Bevölkerungsentwicklung und der Sanierung

7
3 AKTUELLE UND KÜNFTIGE SCHWERPUNKTE DER 
WOHNBAUFÖRDERUNG IN ÖSTERREICH 
3.1 ERFORDERLICHE WOHNBAURATE 
Das Ausmaß an Wohnungsbewilligungen in Österreich ist zwischen Mitte der Neunziger 
Jahre und 2001 um rund 40% auf knapp über 40.000 Neubauwohnungen gesunken und 
stieg erst wieder im Jahre 2002 auf 42.300 Einheiten. Seit 2003 liegen aufgrund der Um-
stellung der Erhebung auf das Zentrale Gebäuderegister keine validen Daten vor. Auf-
grund diverser Indikatoren (vor allem Statistiken der Wohnbauförderung und der bran-
chenbezogenen Bauproduktion) ist von Bewilligungszahlen zwischen 42.000 und 43.000 
Einheiten pro Jahr auszugehen.  
 
Abbildung 1: Wohnbauförderung (Anzahl Förderungszusicherungen) und Wohnungspro-
duktion 
0
10.000
20.000
30.000
40.000
50.000
60.000
70.000
19
96
19
97
19
98
19
99
20
00
20
01
20
02
20
03
20
04
20
05
Förderung
Geschoßwohnungen
Förderung
Eigenheime
Bewilligungen
 
Anm.: Seit 2003 liegen keine validen Daten zu Bewilligungen vor. 
Quelle: BMF, Förderungsstellen der Länder, Statistik Austria, FGW. 
Die Förderungszusicherungen erreichten 1998 (den Wohnbauboom seit etwa 1993 ab-
schließend) ein hohes Niveau von über 48.000 geförderten Neubauwohnungen und san-
ken bis 2000 auf 35.500 Wohnungen. Nachdem bis 2004 eine Stabilisierung mit durch-
schnittlich 34.000 jährlich geförderten Einheiten verzeichnet werden konnte, erreichten 
die geförderten Wohnungszahlen im Jahre 2005 nur mehr ein Ausmaß von rund 31.600 
zugesicherten Wohnungen, wobei die stärksten Rückgänge im großvolumigen Wohnbau 
vor allem in jenen Ländern festzustellen waren, deren finanziellen Potenziale zur Neu-
vergabe von Förderungen durch ein hohes Ausmaß an gebundenen Mitteln (für bereits 
gewährte Förderungen, siehe dazu die Ausführungen in Kapitel 4.1.3) eingeschränkt 
sind.
        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.