Full text: Wohnkostenbelastung junger ArbeitnehmerInnen in Wien

10 fen zu können. Jeder vierte Haushalt kann es sich nicht immer leisten, mit Kosten verbundene Arztbesuche (z.B. Zahnarzt) zu machen. Noch deutlich höher ist mit 42 Prozent der Anteil derer, die manchmal kein Geld übrig haben, um sich bei Bedarf neue Kleidungsstücke zu kaufen. Für 44 Prozent der Befragten ist es nicht in jedem Jahr möglich, einen Urlaub von einer Woche an einem Ort zu verbringen, an dem man für die Unterkunft zahlen muss (17 Prozent können sich das praktisch nie leisten). Am vergleichsweise größten ist die finanzielle Problemlage im Falle unerwarteter Ausgaben, etwa für den Kauf einer neuen Wasch- maschine. Für sechs von zehn Haushalten sind solche Beträge nicht immer aufbringbar (für rund ein Fünftel so gut wie gar nie). ? Aufgrund der hohen Mietenbelastungen besteht unter den jungen Arbeitnehmer/innen ein breiter Konsens darüber, dass in Wien viel mehr geförderte Wohnungen gebaut werden sollten. Dafür sprechen sich 84 Prozent der Befragten aus. Für ebenso dringlich wird die Ein- führung klarer gesetzlicher Mietzinsobergrenzen erachtet. Eine große Mehrheit vermag auch nicht einzusehen, dass die Maklergebühren von den Mietern bezahlt werden müssen. 77 Prozent plädieren dafür, dass diese Kosten in Hinkunft die Vermieter übernehmen sollen.

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