Full text: Geringfügige Beschäftigung (4)

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Ausgabe 4/2012 
 
Abbildung 2: Entwicklung des pauschalierten Arbeitgeberbeitrags 
 
Quelle: HV der Sozialversicherungsträger, eigene Darstellung. 
 
geringfügig Beschäftigte einsetzen würde, gäbe es keine Einkünfte aus dem Arbeitgeberbei-
trag. Tatsächlich stieg die Zahl der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse, für die der 
Arbeitgeberbeitrag zu zahlen ist zwischen 2003 und 2010 um 65 % an. Das bedeutet, dass 
pro Unternehmen immer mehr „Geringfügige“ eingestellt werden, die so tendenziell vollversi-
cherte Arbeitsverhältnisse ersetzen. 
 
 
 
Die Arbeiterkammer setzt sich ein für  
? die Beseitigung der Kostenvorteile für ArbeitgeberInnen bei Einsatz geringfügig Beschäf-
tigter, 
? die Anhebung der Arbeitgeberabgabe auf 20 % (derzeit 16,4 %), 
? die Eingrenzung der Freistellung von der Arbeitgeberabgabe auf die einfache Geringfü-
gigkeitsgrenze (derzeit 1,5-fach), 
? die Angleichung der Kündigungsbestimmungen von geringfügig beschäftigten Angestell-
ten an jene der vollzeitbeschäftigten Angestellten. 
 
 
 
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