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Ausgabe 1/2013 
Die Einkommensungleichheit zwischen M�nnern und Frauen zeigt sich auch innerhalb 
des Haushalts 
Frauen verdienen in �sterreich im Durchschnitt um 40 % weniger als M�nner. Auch bei 
Ber�cksichtigung des hohen Teilzeitanteils und der Standardisierung auf Stundenverdienste 
liegt die Einkommensl�cke bei 24 %. Damit ist �sterreich bei der Einkommensungleichheit 
zwischen M�nnern und Frauen eines der Schlusslichter Europas. Die Annahme, dass das 
Einkommen von Frauen ein selbstgew�hlter Zuverdienst ist und innerhalb des Haushaltes 
die Einkommen und Entscheidungsmacht geteilt werden, ist nicht haltbar. Die ungleichen 
Ressourcen- und Machtverh�ltnisse zwischen Frauen und M�nnern werden im Haushalt 
nicht ausgeglichen, sondern setzen sich dort fort. 
 
 
 
 
Die vorliegenden Ergebnisse st�rken die Forderung der Arbeiterkammer die 
Einkommensschere zu schlie�en, indem 
? Betriebe Frauen und M�nnern die gleichen Zugangschancen zu den verschiedenen 
Berufen er�ffnen; 
? frauendominierte Berufe besser bewertet werden; 
? ein fl�chendeckendes Angebot qualitativer, professioneller und bedarfsgerechter (va 
hinsichtlich �ffnungszeiten) Kinderbetreuung f�r alle Altersgruppen ausgebaut wird.  
? Mehr Frauen in F�hrungspositionen kommen, durch eine verpflichtende Frauenquote bei 
Aufsichtsr�ten; 
? gleiche Chancen bei Teilzeit gew�hrleistet wird. Teilzeitbesch�ftigte m�ssen bei der 
betrieblichen Weiterbildung und beim beruflichen Aufstieg gleichbehandelt werden; 
? dass die neu eingef�hrten Instrumente der Einkommensberichte genutzt werden, um 
betriebliche Ma�nahmen zur Verringerung der Einkommensschere zu setzen.
        

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