Full text: Geschlechtsspezifische Verteilung von Einkommen und Entscheidungsmacht innerhalb des Haushalts (1)

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Ausgabe 1/2013 
Datenquelle 
EU-SILC (Statistics on Income and Living Conditions) ist eine jährliche Erhebung über 
Einkommen und Lebensbedingungen von Privathaushalten in Europa. Zentrale Themen sind 
Einkommen, Beschäftigung, Wohnen sowie subjektive Fragen zu Gesundheit, Zufriedenheit 
und finanzieller Lage. Im Jahr 2010 wurden in einem Schwerpunktmodul erstmals Fragen zu 
Verteilungs- und Entscheidungsstrukturen innerhalb der Haushalte und in Partnerschaften 
gestellt. Es stehen Angaben von 11.493 Personen in 3.918 Mehrpersonenhaushalten zur 
Verfügung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung können somit Aussagen über den 
Umgang mit dem Haushaltseinkommen in rund 2,23 Mio. österreichischen Privathaushalten 
sowie Aufschluss über Entscheidungsstrukturen in rund 1,5 Mio. Partnerschaften liefern.  
 
Glossar 
Partnerschaft: Als Partnerschaft werden nur Lebensgemeinschaften und verheiratet im 
gemeinsamen Haushalt gezählt. 
 
Haushaltseinkommen: verfügbares bedarfsgewichtetes (nach Alter und Anzahl der 
Personen im Haushalt) Netto-Haushaltseinkommen (inkl. Einkommen, die nicht direkt aus 
Erwerbsarbeit entstehen, z.B. Arbeitslosengeld, Wohnbeihilfe oder eine Pension) pro Jahr. 
Der Median ist der mittlere Wert in einer Verteilung. Niedrige Einkommen werden definiert 
bei einem Einkommen von weniger als 60 % des Medians: das entspricht 12.371 Euro 
Haushaltseinkommen pro Jahr und der Armutsgefährdungsschwelle Mittlere Einkommen 
liegen zwischen 60 % und 180 % des Medians: 12.371 - 37.112 Euro. Hohe Einkommen 
werden ab 180 % des Medians, das heißt ab 37.112 Euro angenommen. 
 
Geschlechtsspezifisches Verdienstgefälle (ohne Anpassungen): EU-Strukturindikator, 
der den Unterschied zwischen den durchschnittlichen Bruttostundenverdiensten der 
männlichen und der weiblichen Beschäftigten in Prozent ausweist. Datenbasis ist die 
Verdienststrukturerhebung. 
 
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