Full text: Ergebnisse des AK Wiedereinstiegsmonitorings (6)

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Ausgabe 6/2013 
Abbildung 2: ArbeitgeberInnenwechsel von Frauen beim Wiedereinstieg (2006 
geborene Kinder) 
Quelle: AK-Wiedereinstiegsmonitoring 2013 
 
Die Wahrscheinlichkeit des ArbeitgeberInnenwechsels erhöht sich sukzessive mit der Dauer 
der Unterbrechung. Oder anders formuliert: Je früher der Wiedereinstieg erfolgt, desto eher 
ist eine Kontinuität im Arbeitsverhältnis gegeben. Interessant ist, dass Männer nach einer 
Kinderauszeit deutlich weniger oft den/die Arbeitgeber/in wechseln. Am Ende des 5. Jahres 
nach Beginn des Kinderbetreuungsgeldbezuges sind es mit 20 % deutlich weniger als bei 
den Frauen, die nicht mehr beim selben/bei der Arbeitgeber/in beschäftigt sind.  
 
Die Einkommenssituation nach dem Wiedereinstieg 
Sehr unterschiedlich gestaltet sich auch längerfristig die Einkommenssituation von Frauen 
und Männern nach dem Wiedereinstieg. Ein Vergleich des Einkommens 
(Bruttomonatsverdienst) vor der Karenz mit dem Einkommen, das nach dem Wiedereinstieg 
erzielt wird, zeigt, dass Frauen nach der Karenz mit deutlich niedrigeren Monatslöhnen 
zurechtkommen müssen als zuvor, - und zwar auch noch mehrere Jahre nach Beginn der 
Kinderauszeit. Bei Männern zeigen sich dagegen wenige Unterschiede. So verdienten im 
Jahr vor der Geburt des Kindes 45 % der überwiegend erwerbstätigen Frauen, die 2006 eine 
Kinderauszeit begannen, 2.000 Euro brutto im Monat oder mehr. Im vierten Jahr nach der 
Geburt kommen nur mehr 17 % auf ein Monatsentgelt ab 2.000 Euro. Der Anteil der Männer 
mit einem Erwerbseinkommen von 2.000 Euro und mehr sank dagegen im selben 
Vergleichszeitraum kaum: So waren in diesem Einkommenssegment im Jahr vor Beginn des 
87 
81 77 73 70 
11 
19 23 27 30 
Wiedereinstieg bis
1. Geburtstag des
Kindes
bis 2. Geburtstag bis 3. Geburtstag bis 4. Geburtstag bis 5. Geburtstag
in
 %
 
selbe/r Arbeitgeber/in AG-Wechsel
        

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