Full text: Ergebnisse des AK Wiedereinstiegsmonitorings (6)

4 Ausgabe 6/2013 Kinderbetreuungsgeldbezugs 52 % der Männer, im vierten Jahr danach beträgt dieser Anteil 50 %, d.h. er hat sich kaum verändert (siehe Abbildung 3). Abbildung 3: Personen die mehr als 2.000 Euro brutto monatlich verdienen (2006 geborene Kinder) Quelle: AK-Wiedereinstiegsmonitoring 2013 Die großen Unterschiede zwischen Männern und Frauen liegen in den ersten zwei bis drei Jahren nach Beginn der Kinderauszeit vor allem am hohen Anteil an Frauen, die keine Erwerbstätigkeit ausüben. Im vierten Jahr kann das allerdings nicht mehr der wesentlichste Grund sein. Die wahrscheinlich wichtigste Ursache für die Einkommensunterschiede ist der hohe Anteil von Müttern in Teilzeit. Da die Arbeitszeit allerdings nicht erhoben wird, kann über das Ausmaß des Einkommensnachteils durch Teilzeit keine Aussage gemacht werden. Weitere Gründe für Einkommenseinbußen sind sicher auch Benachteiligungen, die Frauen beim Wiedereinstieg erfahren und die dazu führen, dass Frauen nach der Karenz oft keine gleichwertige Beschäftigung bekommen. Das belegen die Erfahrungen der AK- Arbeitsrechtsberatung: Wiedereinsteigerinnen, die nach der Karenz geringwertigere Tätigkeiten ausüben müssen, an einen schlecht erreichbaren Arbeitsort versetzt werden oder Arbeitszeiten angeordnet bekommen, die mit der Kinderbetreuung nicht vereinbar sind, sind dabei die häufigsten Schikanen. 45 3 5 12 17 52 34 46 50 50 0 10 20 30 40 50 60 1 Jahr vor Karenzbeginn Im 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr in % …% der Frauen/Männer verdienen mehr als 2000 Euro (brutto) monatlich Frauen Männer

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