Full text: Wien wächst (12)

WIEN WÄCHST 
ARBEITERKAMMER WIEN 37 
Veränderugstendenzen der Stadt- und Verkehrsentwicklung für die Zukunft (eigene Darstel-
lung) 
 
Neben Anforderungen wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Resilienz ergeben sich insbesondere 
Potenziale durch innovative und intelligent vernetzte Lösungen („smart cities“). 
Basisthesen (eigene Darstellung, Fotos: C.Albrecht) 
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KJ.Beckmann:ProStadt
Kommunalforschung, Beratung, Moderation und Kommunikation
Ausgangsthese
Durch die stark veränderten Rahmenbedingungen öffnet sich ein 
Zeitfenster für
… eine Verstärkung der Renaissance der Städte 
(„Re-Urbanisierung“)
… eine Ausdifferenzierung der Lebens- und Wohnformen in den
Städten
… ver tä kte Segregation und Polarisierung in den Städten
… eine Umgestaltung der städtischen Mobilität
… eine „neue  Mobilitätskultur“
? K. J. Beckmann
 
Viele Einflussfaktoren fördern bzw. stützen eine Re-Urbanisierung, einige wirken hemmend, auch 
wenn als „Wünsche an die Stadt“ bewährte Stadtqualitäten im Vordergrund sehen (Abbildungen 4 
und 5). 
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KJ.Beckmann:ProStadt
Kommunalforschung, Beratung, Moderation und Kommunikation
Leben und Mobilität in der Stadt der Zukunft…
? … nachhaltig?
? …mit stärker individualisierter 
Teilnahme und Mobilität der       
Menschen?
? …mit stärker individualisierter 
Güter- und 
Leistungsnachfrage?
? … energieeffizienter?
? … zuverlässiger?
? … resilienter/widerstandsfähiger?
? … ressourcen- und 
klima chonender? CO2-frei?
? … mit Bio-Diversität?
? … integriert, sozial ausgleichend
? … stadtverträglicher?
? … inter- und multimodaler?
? … elektromobiler?
? … informierter?
? … intelligent?
? … innovativ?
? … beteiligender?
(Transformationsmanagement, 
Governance)
? „smart cities“ ? „intelligent cities“
? … mit neuen Organisations- und Trägerformen („Genossenschaften“)
? … m  ve änderter Leistungserbringung („Gegenseitigkeit“)
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KJ.Beckmann:ProStadt
Kommunalforschung, Beratung, Moderation und Kommunikation
These 1 
Die Bedeutung städti cher bzw. stadtr gional r 
Lebensformen nimmt weltweit exponentiell zu.
In Europa – insbeson ere auch Deutschla d – steigt die sozial , 
ökonomische und ökologisch  Bedeutung der Städte und 
Stadtregionen auch noch, aber verlangsamt.
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