Full text: Neue Stadtentwicklungsgebiete (3)

wien.arbeiterkammer.at/meinestadt AK Stadt · Seite 2
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Impressum: 
Medieninhaber und Herausgeber AK Wien, Prinz-Eugen-Straße 20–22, 1040 Wien 
E-Mail stadt@akwien.at Telefon 01/501 65-13047 Redak tion Mag Thomas Ritt 
(Leitung), Jakob Fielhauer MitarbeiterInnen dieser Ausgabe DI Christian Pichler, 
DIin Judith Wittrich, Sina Lipp DIin Andrea Weninger, DIin Heide Studer, Ulla Thamm, 
Redaktionssekre tariat Alina Andritsch 01/501 65-13047 Konzeption und Pro-
duktion Jakob Fielhauer, www.fielhauer.at Coverfoto Jakob Fielhauer Druck und 
 Herstellung Martinidruck- und VerlagsgmbH/Remaprint ISSN 2227-9415 Offen-
legung gemäß Mediengesetz, Par. 25 wien.arbeiterkammer.at/impressum.htm; 
AK Stadt thematisiert relevante Kommunal themen für  Wiener ArbeitnehmerInnen. 
In der AK Stadt ver öffentlichte Artikel müssen nicht notwendi gerweise die 
Meinung der AK Wien wiedergeben. 
Sagen Sie uns Ihre Meinung, Sie erreichen uns unter stadt@akwien.at
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U1 Verlängerung Top
Nach 20 Jahren der Varianten-
untersuchungen, Projektpla-
nung und Bauzeit fährt die U1 
seit Anfang September vom 
Reumannplatz weiter in den 
Süden. Die U1-Süd erschließt 
mit ihren neuen Stationen wich-
tige – schon lange besiedelte – 
Teile von Favoriten und wird die 
weitere Entwicklung des zehn-
ten Bezirks positiv beeinflussen. 
Zusätzlich wurde im bisweilen 
verbesserungswürdigen Verhält-
nis zur Wiener S-Bahn eine neue 
Ära eingeläutet. Neue U-Bahn-
Pläne in den Garnituren und ein 
neues Wegeleitsystem berück-
sichtigen jetzt auch das Wie-
ner S-Bahn-Netz. Ein wichtiger 
Schritt in Richtung integriertes 
öffentliches Verkehrsnetz und 
Kundenfreundlichkeit. 
U1 Verlängerung Flop
Lange Zeit galt das große Stadt-
erweiterungsgebiet Rothneu-
siedl als logische Endstation. 
Ungelöste Probleme in der Bau-
landmobilisierung vereitelten je-
doch dieses Ziel und führten 
zu einem Abbiegen der Tras-
se Richtung Kurzentrum Ober-
laa. Hoffentlich nicht für immer. 
Wien braucht Bauland, der süd-
liche Stadtrand bietet Potential. 
Die Erschließung durch eine U-
Bahn-Linie hätte die Chance er-
öffnet, das U-Bahn-Netz an die 
Pottendorfer Linie heranzufüh-
ren. Eine Aufwertung des öffent-
lichen Verkehrs im Süden – mit 
einer der wichtigsten Pendler-
achsen – ist jedenfalls von zen-
traler Bedeutung. Was nicht ist, 
kann noch werden.
Neue Telefonnu
mmern 
in der AK Wien
01 50165-1 
und die gewohn
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SAGEN WIR JA ZUR AK
Damit die ArbeitnehmerInnen weiterhin eine starke Vertretung 
haben, ist die gesetzliche Mitgliedschaft in der AK unumgänglich.
„Wer die Pflichtmitgliedschaft in der Arbeiterkammer 
abschaffen will, schwächt alle Beschäftigten. Aber 
ganz besonders Menschen, die nur ein kleines Ein-
kommen haben, wären die Opfer einer solchen Politik“, 
sagt AK Präsident Rudi Kaske zu den Vorschlägen, die 
Pflichtmitgliedschaft abzuschaffen oder die Kammer-
beiträge zu halbieren. Über 800.000 AK Mitglieder 
zahlen keine AK Beiträge, weil sie nur geringfügig oder 
gar nichts verdienen. 
Ohne Pflichtmitgliedschaft in den Kammern gibt es 
keine allgemein verbindlichen Kollektivverträge. Sind 
Betriebe nicht länger Mitglied bei der Wirtschaftskam-
mer, gilt für ihre Beschäftigten kein Kollektivvertrag. 
Die Pflichtmitgliedschaft in den Kammern sichert die 
hohe Kollektiv vertragsabdeckung von nahezu 98 Pro-
zent. Das bringt für Millionen Beschäftigte in Öster-
reich faire Bezahlung. 
Der durchschnittliche AK Mitgliedsbeitrag beträgt 
genau 6,91 Euro netto im Monat. Insgesamt setzten 
die Kammern 2016 Ansprüche von über 532 Milli-
onen Euro für ihre Mitglieder durch. Das bedeutet: 
Für jeden Euro Mitgliedsbeitrag holen die Arbeiter-
kammern mehr als einen Euro für die Mitglieder 
heraus. Die solidarischen Mitgliedsbeiträge werden 
gebraucht, um die Leistungen der AK in der Bera-
tung, im Rechtsschutz, bei Firmeninsolvenzen und 
im Konsumentenschutz zu finanzieren.
So erreichen Sie die Redaktion der AK Stadt: 
Telefon 01/501 65-13047 oder E-Mail stadt@akwien.at
AK Präsident Rudi Kaske im Gespräch mit AK Wien Mitgliedern
        

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