Full text: Nachverdichtung (1)

Die S-Bahn kann mehr
Die S-Bahn ist im Vergleich zum 
teuren U-Bahnbau eine kosten-
günstige Variante für den 
öffentlichen Verkehr. Sie muss 
jetzt genutzt werden, um den 
Verkehr in der wachsenden Ost-
region zukunftsfit zu machen. 
Arbeitswege in der Stadt und 
über die Stadtgrenze nehmen 
stetig zu, dennoch sind schon 
jetzt PendlerInnen-Züge insbe-
sondere in den Stoßzeiten über-
füllt. Auch einige Linien des 
öffentlichen Verkehrs in Wien 
stoßen trotz dichter Intervalle an 
ihre Kapazitätsgrenzen. Die AK 
hat viele Verbesserungen vorge-
schlagen, und einiges wurde 
schon umgesetzt. Dazu gehört 
eine höhere Taktfrequenz, und 
auf einigen Bahngleisen hat der 
Ausbau begonnen.
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 wien.arbeiterkammer.at/meinestadt AK Stadt · Seite 2
Impressum: 
Medieninhaber und Herausgeber AK Wien, Prinz-Eugen-Straße 20–22, 1040 Wien 
E-Mail stadt@akwien.at Telefon 01/501 65-13047 Redak tion Mag. Thomas Ritt 
(Leitung), Jakob Fielhauer MitarbeiterInnen dieser Ausgabe Ernst Gruber, 
M.Arch., Dr. Raimund Gutmann, Wilhelm Haberzettl, Mag.a Katharina Hammer, DI 
Christian Pichler, Christian Resei, DIin Judith Wittrich Redaktionssekre tariat Alina 
Andritsch 01/501 65-13047 Lektorat Christine  Brunner Konzeption und Produktion 
Jakob Fielhauer, www.fielhauer.at Coverfoto Fielhauer Druck Druckerei Walla GmbH 
ISSN 2227-9415 Offen legung gemäß Mediengesetz, Par. 25 wien.arbeiterkammer.
at/impressum.htm; AK Stadt thematisiert relevante Kommunal themen für  Wiener 
ArbeitnehmerInnen. 
In der AK Stadt ver öffentlichte Artikel müssen nicht notwendi gerweise die 
Meinung der AK Wien wiedergeben. 
Sagen Sie uns Ihre Meinung, Sie erreichen uns unter stadt@akwien.at
KALT WARM
Streichung notwendiger 
Bahninvestitionen 
Die milliardenhohen Kürzungen 
der Bundesregierung bei Bahn-
investitionen treffen österreich-
weit viele ArbeitnehmerInnen. 
Notwendige Infrastruktur- und 
 Zukunftsinvestitionen werden 
 einfach gestrichen. In der wach-
senden Ostregion und in Wien 
werden neue Haltestellen und 
bereits geplante Verlängerungen 
wie auch barrierefreie Zugänge 
nicht realisiert. In Wien trifft das 
nicht nur PendlerInnen und 
 Menschen mit Behinderung, 
sondern die gesamte Bevölke-
rung. Das Ergebnis sind mehr 
Staus, höhere Abgasbelastung, 
höhere  Mobilitätskosten. Investi-
tionen in die Bahninfrastruktur 
wären sinnvoller als Steuerkür-
zungen für Wohlhabende.
Initiative der AK und des ÖGB
MITREDEN, WIE ARBEIT AUSSEHEN SOLL
Bis Ende Mai findet unter dem Motto „Wie soll Arbeit?“ 
der Mitgliederdialog statt.
Die Arbeitswelt in Österreich verändert sich und Arbeit-
nehmerInnen bekommen einen immer kleineren Anteil 
vom erwirtschafteten Wohlstand. Dazu kommt die 
Digitalisierung, die unsere Arbeit 
stark beeinflusst. Und auch die 
neue Bundesregierung will in der 
Arbeitswelt einiges verändern. 
Daher wollen AK und ÖGB von 
den ArbeitnehmerInnen wissen, 
was ihnen wichtig ist. Wie stehen 
sie zur aktuellen Arbeitszeitdebatte? Sollen 
der 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche 
die Ausnahme bleiben oder nicht? Auch  weitere 
 Themen, darunter ein schärferes Vorgehen gegen Lohn- 
und Sozialdumping und Maßnahmen zur Durchsetzung 
der gleichen Entlohnung von Frauen und Männern bei 
gleicher Leistung stehen zur Debatte. Zusätzlich will die 
AK auch wissen, welche ihrer Leistungen den Mit-
gliedern besonders wichtig sind.
Mitreden und über den künftigen Kurs von AK und 
ÖGB mitbestimmen unter www.wie-soll-arbeit.at
Auch im öffentlichen Raum gibt es Gelegenheit, bei die-
sem Mitgliederdialog mitzumachen – an den Aktions-
tagen vom 16. bis 20. April an wichtigen Wiener Ver-
kehrsknotenpunkten.
Bemerkenswert: Rudi Kaske, AK Präsident 
„Es ist eine neue Art einer Initiative, 
die es in dieser Form in einer Interes-
senvertretung noch nie gegeben hat.“ 
Arbeiterkammer, Gewerkschaften und ÖGB sind durch BetriebsrätInnen, Personal-
vertreterInnen, JugendvertrauensrätInnen sowie durch Beratungen sehr nah an ihren 
Mitgliedern und deren Arbeitsalltag dran. Der ÖGB und die Gewerkschaften sind vor 
Ort in den Betrieben mit vielen tausenden Beschäftigten täglich im Kontakt. Für die Ini-
tiative „Wie soll Arbeit?“ bündeln Arbeiterkammer und Gewerkschaft ihre Stärken – um 
in einen möglichst großen Dialog mit den ArbeitnehmerInnen in Österreich einzutreten. 
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