Full text: Intergenerationelle Lebensqualität. Diversität zwischen Stadt und Land. (21)

35 GRUNDLAGEN UND VORüBERLEGUNGEN Konzepte der Lebensqualität sind also von Anfang an, trotz aller Verschiedenheit in den Ansätzen, immer auf die Frage der Ungleichheit unter den Menschen und deren Bewer- tung und Umgang mit ihr gerichtet gewesen. Mit der Entwicklung eines Konzepts intergenerationeller Diversität und Lebensqualität soll nun die Grundlage für ein besseres und umfassenderes Verständnis der Zusammen- hänge zwischen Diversität, Generation, Lebensqualität und Raum geschaffen werden, wobei das „Neue“ vor allem in der Koppelung mit dem Generationenbegriff liegt. Diese einzelnen Elemente sind, jedes für sich, bereits äußerst umfassende und durch die Literatur weitreichend erfasste Begriffe und Konzeptionen. Häufig erfassen Studien zwei der Dimensionen, wie bspw. Generation und Lebensqua- lität, Diversität und Raum oder auch Lebensqualität und Raum (siehe Literaturliste im Anhang). Die Verbindung all dieser vier Dimensionen zu einem ganzheitlichen Konzept ist das Ziel dieser Ausarbeitung. Eine solche Darstellung der Zusammenhänge und Beziehungen zwischen den vier Komponenten Diversität, Generation, Lebensqualität und Raum ist meines Wissens in dieser Form noch nicht als empirisch geprüftes Konzept vorgelegt worden, weshalb es auch hier (im Rahmen eines Kleinprojekts) bei Annähe- rungen bleiben muss.

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