Full text: Alles Wissenswerte rund um die Lehrlingsausbildung

125 Daher rechnet man also 9 Stunden Arbeitszeit für Montag bis Donners- tag zusammen, also gesamt 36 Stunden. Für Freitag kommen noch 4 Arbeitsstunden dazu. Daher kommt man wieder auf die 40 Stunden Wochenarbeitszeit. Einarbeiten von Fenstertagen Fallen sogenannte Fenstertage („Zwickeltage“) an, so kann die auf- grund der Fenstertage ausfallende Normalarbeitszeit auf höchstens 7 Wochen verteilt werden. Die Betriebsvereinbarung kann den Einarbei- tungszeitraum auf bis zu 13 Wochen ausdehnen. Hierbei besteht die Möglichkeit, die Tagesarbeitszeit auf 9 Stunden und die wöchentliche Arbeitszeit in den Wochen des Einarbeitungs- zeitraums auf 45 Stunden zu erhöhen. Beispiel: Fenstertage Nehmen wir unser Beispiel der Grundsatzbestimmung mit einer Ar- beitszeit von Montag bis Freitag 08:00 bis 16:30 inklusive 30 Minuten Pause, die nicht als Arbeitszeit gilt, als Ausgangslage. Also 8 Stunden am Tag, 40 Stunden die Woche. Fällt nun der 1. Mai (Feiertag, Tag der Arbeit) auf einen Mittwoch, besteht die Möglichkeit, auch den darauf- folgenden Donnerstag und Freitag arbeitsfrei zu geben. Also müssen die 16 entfallenden Arbeitsstunden (8 Stunden für den Donnerstag und 8 Stunden für den Freitag) eingearbeitet werden. Da- her besteht die Möglichkeit, innerhalb des Einarbeitungszeitraums die tägliche Arbeitszeit für 16 Tage um 1 Stunde zu verlängern. Die täg- liche Arbeitszeit würde daher bei 16 Tagen 9 Stunden betragen, und in manchen Wochen kann es daher auch zu einer Wochenarbeitszeit von 45 Stunden kommen. Beim Einarbeiten von Fenstertagen ist eine der- artige Ausdehnung der Arbeitszeit erlaubt.

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