Full text: Branchenreport Holzwirtschaft

Arbeitsmarkt Arbeitsmarktzahlen werden monatlich veröffentlicht - hier sind die letzten verfügbaren Werte aufgeführt: Im November 2016 zeigte sich ein Anstieg der Beschäftigung, der stärker ausfiel als im November 2015, und damit auch deutlich stärker war als 2014 und 2013. Gleichzeitig kam es zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahresmonat lag im November gegenüber 2015 bei über einem Prozent. Die Zahl der SchulungsteilnehmerInnen hat jedoch gegenüber dem Vorjahr wieder zugenom- men und dadurch entfiel ein Teil des Rückgangs der Arbeitslosigkeit auf diesen Zuwachs. Einschließlich der SchulungsteilnehmerInnen fiel die Zahl der Arbeitslosen im November 2016 gegenüber dem Vorjahr um knapp 1.000. Die Beschäftigung hat ihr Vorkrisenniveau von 2008 bereits 2011 überschritten. Die Zahl der Arbeitslo- sen einschließlich der SchulungsteilnehmerInnen ist gegenüber November 2015 um 0,2 % gesunken und liegt um 52,92 % bzw. 148.539 über dem Vorkrisenwert vom August 2008 (281 Tsd.). Der Zuwachs bei der geringfügigen Beschäftigung hat sich gegenüber dem Vorjahr prozentuell deutlich abge- schwächt und liegt jetzt nicht nur in absoluten Zahlen sondern auch prozentuell unter dem Zuwachs der voll- versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse. Die Zahl der beim AMS gemeldeten offenen Stellen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 8.876 bzw. 28,6 % deutlich erhöht. Der Stellenandrang, also die Zahl der Arbeitslosen je offener Stelle, ist gegenüber dem Vorjah- resmonat ebenfalls weiter reduziert, liegt aber immer noch um knapp ein Achtel über dem Vorkrisenniveau. Die hier angeführten Zahlen beinhalten bei den Arbeitslosen auch die SchulungsteilnehmerInnen, bei den Be- schäftigten werden die Karenz-/KindergeldbezieherInnen und die Präsenzdiener, deren Beschäftigungsverhält- nis aufrecht ist, nicht mitgezählt. Die hier berechnete Arbeitslosenquote ist daher größer als die vom AMS aus- gewiesene (in Klammer), und die Differenz ist bei den Frauen größer als bei den Männern. Die Zahl der Arbeits- losen je offener Stelle ist aus demselben Grund höher als die vom AMS ausgewiesene. Arbeitsmarkt Nov. 2008 (vor der Krise) Nov. 2013 Nov. 2014 Nov. 2015 Nov. 2016 Unselbständig Beschäftigte ohne Karenzierte und Prä- senzdiener Frauen 1.458.587 1.536.195 1.550.591 1.571.611 1.598.279 Männer 1.807.165 1.845.882 1.856.444 1.885.705 1.922.313 ? 3.265.752 3.382.077 3.407.035 3.457.316 3.520.592 ? in % 0,28 0,74 1,48 1,83 geringfügig Beschäftige Frauen 187.145 209.954 213.909 217.564 218.982 Männer 94.082 122.139 127.349 132.110 133.159 ? 281.227 332.093 341.258 349.674 352.141 ? in % 2,37 2,76 2,47 0,71 Arbeitslose inkl Schulungsteilnehmer Frauen 134.045 178.415 186.837 196.165 196.514 Männer 146.555 203.167 220.369 233.942 232.625 ? 280.600 381.582 407.206 430.107 429.139 Arbeitslosenquote inkl Schulungsteilnehmer (lt AMS) in % Frauen 8,4 (6,3) 10,4 (7,8) 10,8 (8,3) 11,1 (8,8) 10,9 (8,7) Männer 7,5 (6,3) 9,9 (8,2) 10,6 (9,0) 11,0 (9,5) 10,8 (9,2) ? 7,9 (6,3) 10,1 (8,0) 10,7 (8,7) 11,1 (9,2) 10,9 (9,0) Arbeitslose und Schulungs- teilnehmer je gemeldeter offener Stelle (lt AMS) ? 9,5 (7,7) 15,4 (12,2) 16,5 (13,4) 13,9 (11,6) 10,8 (8,9) Quelle: BMAKS-Bali Datenbank, Hauptverband der Sozialversicherungsträger, AMS, eigene Berechnungen Branchenreport. Holzwirtschaft 2017 ? 44

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