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muss. In diesem Zusammenhang ist es wichtig Tech-
nologien nicht nur in der Produktion sondern auch in 
unterst�tzenden Aktivit�ten wie Logistik, Instandhal-
tung und Produktentwicklung12, genauso wie sozial- 
und arbeitswissenschaftliche Begleitforschung zu 
f�rdern. F�r den Transfer von Forschungsergebnis-
sen in die Praxis sind nicht nur Demonstratoren und 
Prototypen hilfreich9, f�r die Akzeptanz ist zudem 
notwendig, dass die erfolgreichen organisatorischen 
Anpassungen von der Belegschaft mitgetragen wer-
den13. Wenn es gelingen soll menschliche T�tigkei-
ten in der Produktion aufzuwerten dann m�ssen wir 
auch Investitionen in die Kompetenzentwicklung auf 
betrieblicher Ebene einfordern. Akzeptanz durch 
Mitbestimmung und Kenntnis. Denn bis auf weiteres 
kann die Vision der Industrie 4.0 erst durch das Zu-
sammenspiel des Erfahrungswissens von Produkti-
onsmitarbeiterInnen und deren Reflexions- und An-
passungsf�higkeit gemeinsam mit der Pr�zision und 
Geschwindigkeit maschineller Pr�zession effizient 
werden12.
Auch wenn die Quantifizierung gesamtwirtschaftli-
cher Potenzale vorerst schwer bleibt, l�sst sich er-
kennen, dass internetbasierte Anwendungen die 
Produktion entscheidend ver�ndern werden10. Vo-
ranschreitende Automatisierung und die Virtualisie-
rung der Produktionsprozesse erm�glicht eine de-
zentrale Organisation der Produktion. Arbeitspl�tze 
in der direkten Produktion k�nnten dadurch weiter 
12  Schr�der, C. (2016): Herausforderungen von Industrie 4.0 f�r den 
Mittelstand. FES. http://library.fes.de/pdf-files/wiso/12277.pdf 
(12.10.2016)
13  Ortman, U. und Guhlke, B. (2014): Konzepte zur sozial- und human-
vertr�glichen Gestaltung von Industrie 4.0. Leitfaden Technologieak-
zeptanz, des Technologie-Netzwerk: Intelligente Technische Systeme 
OstWesfalenLippe http://www.uni-bielefeld.de/soz/las/TA/itsowl/
dokumente/itsowl-TA_Meilenstein_3.pdf (12.10.2016)
abnehmen indem Dienstleistungsfunktionen in der 
Sachg�terproduktion und in produktionsbezoge-
nen Dienstleistungsbereichen weiter ausdifferen-
ziert werden wodurch die Produktion noch umwe-
giger wird. Indirekte Stellen rund um die Produktion 
k�nnten besonders in interdisziplin�ren Funktionen 
entstehen. Betrachtet man Prognosen14 zu den Aus-
wirkungen auf einzelne Berufsgruppen, zeigt sich, 
dass es f�r Maschinen- und Anlagensteuernde und 
wartende Berufe in der Industrie sinkenden Bedarf 
geben k�nnte, w�hrend IT, Naturwissenschaftliche 
und Lehrende Berufe dazu gewinnen k�nnten. Stei-
gende Qualifikationsanforderungen auf allen Quali-
fikationsstufen verdeutlichen einen Trend nicht nur 
zur Anders- sondern auch H�herqualifikation15. Zu-
sehends unter Druck geraten werden voraussichtlich 
vor allem manuelle Routine-T�tigkeiten, die vorwie-
gend von formal gering qualifizierten Arbeitskr�ften 
erledigt werden16. Die Verlagerung von direkten zu 
indirekten  Produktionsstellen stellt jedoch auch eine 
m�gliche Verteilungsherausforderung dar. Diese He-
rausforderung besteht dann, wenn kollektivvertrag-
lich gut geregelte Arbeitspl�tze, zum Beispiel in der 
direkten Produktion, verschwinden, oder durch Ar-
beitspl�tze ohne oder mit geringer kollektivvertragli-
cher Absicherung ersetzt werden. Wenn das gro� der 
Produktivit�tszuw�chse nicht mehr dort anzutreffen 
ist wo es auch viele Besch�ftigte gibt, dann wird der 
Umverteilungsprozess ungleich komplexer.
14  IAB (2015): Industrie 4.0 und die Folgen f�r Arbeitsmarkt und Wirt-
schaft. Forschungsbericht des IAB 8/2015. S.46  http://doku.iab.de/
forschungsbericht/2015/fb0815.pdf (10.01.2016)
15  Vgl. Statistik Austria, Mikrozensus-Arbeitskr�fteerhebung
16  WIFO (2016): �sterreich im Wandel der Digitalisierung http://platt-
formindustrie40.at/wp-content/uploads/2016/08/WIFO-Studie-DIGI-
TALISIERUNG-�STERREICH-im-Auftrag-von-A1-s_2016_digitalisie-
rung_58979.pdf (24.10.2016)
        

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