Full text: Zur Zukunft von Arbeit und Wohlfahrtsstaat (19)

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Abbildung 2: Anteil der Stellen mit hoher Automatisierungswahrscheinlichkeit in Abhän-
gigkeit vom Dienstverhältnis
Die geografische Verteilung der Berufe mit hoher Automatisierungswahrscheinlichkeit wird 
durch Abbildung 3 auf Basis des entsprechenden Stellenanteils in den österreichischen Bezir-
ken dargestellt. Die Bezirke mit dem höchsten Anteil dieser Berufe (in der Abbildung dunkelrot 
gefärbt) sind Braunau am Inn (OÖ) mit 27,5 %, Scheibbs (NÖ) mit 27 %, Wels-Land (OÖ) mit 
25,5 % und Deutschlandsberg (Stmk.) mit 24,5 %. In allen vier Bezirken werden unter den 
Berufen mit hoher Automatisierungswahrscheinlichkeit vor allem Produktionshilfskräfte und 
LagerarbeiterInnen gesucht. Darüber hinaus werden in Braunau am Inn verstärkt Personen im 
Metallgewerbe nachgefragt, in Wels-Land KraftfahrerInnen sowie KraftfahrzeugtechnikerIn-
nen und in Deutschlandsberg ArbeiterInnen im Holzgewerbe. Scheibbs hingegen lässt keine 
Tendenz bezüglich des Gewerbes erkennen. Den geringsten Anteil an Berufen mit Automati-
sierungsrisiko weisen die Bezirke Rust-Stadt (Bgld.) mit 2 % und Landeck (Tirol) mit 2,5 % auf, 
diese sind in Abbildung 3 hellbeige gefärbt.
Abbildung 3: Anteil der Berufe mit hoher Automatisierungswahrscheinlichkeit pro Bezirk
Insgesamt hatten knapp 11 % der über das AMS im ersten Halbjahr 2017 ausgeschriebenen 
Stellen einen Anteil an Routine-Tätigkeiten von mindestens 70 % und damit nach gängiger 
Interpretation eine hohe Wahrscheinlichkeit, in mittelbarer Zukunft automatisiert zu werden.
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