Full text: Budgetanalyse 2018-2022 (174)

46 
(etwas) zu hoch angesetzt, sodass auch 2018 mit einer weiteren Reduktion der Bundesmittel in Relation 
zum BIP gerechnet werden kann.  
Das in der Öffentlichkeit oft strapazierte Bild von der angeblich zunehmenden „Unfinanzierbarkeit“ der 
Pensionen ist sachlich betrachtet in keiner Weise nachvollziehbar. Zur Dämpfung der mittel- und 
langfristigen Ausgabensteigerungen wurden bereits weitreichende Pensionsreformen umgesetzt, die 
auch sukzessive ihre Wirkung zeigen. Ein zentraler Aspekt für das Sozialsystem ist die 
Beschäftigungssituation von älteren und gesundheitlich beeinträchtigten ArbeitnehmerInnen. 
Das zunehmende Hineinwachsen der Baby-Boom-Generation in das Pensionsalter wird in Kombination 
mit einer aus den veränderten Struktur der Erwerbstätigen resultierenden, zunehmenden Verschiebung 
von Ansprüchen aus den Beamtenpensionssystemen hin zur PV bis etwa 2040 auch zu einem 
sukzessiven Ansteigen der relativen Pensionsausgaben und der Bundesmittel in der PV führen. Aber, 
wie aus Abbildung 25 ersichtlich wird, zeigen die aktuellen Langfristprojektionen klar, dass der Anstieg 
der öffentlichen Pensionsausgaben insgesamt trotz massiver Zunahme der Zahl der Älteren mit einem 
Maximum von gerade einmal einem BIP-Prozentpunkt äußerst moderat ausfällt und sicher keine 
Grundlage für Unfinanzierbarkeitsszenarien bietet. 
Abbildung 25: Langfristprojektionen der EU-Kommission zu den Pensionsausgaben
        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.