Full text: Arbeitszeit in Österreich

Arbeitszeit in Österreich: 30 bis 32 Stunden Jobs Seite 30 
SORA – Institute for Social Research and Consulting 
• Vor allem hinsichtlich der Unfall- und Verletzungsgefahr und der 
schlechten Gesundheitsbedingungen am Arbeitsplatz werden 
geringere Belastungen wahrgenommen.  
• Zudem geben sie an, durch Zeit- und Arbeitsdruck, 
Unterbrechungen der Freizeit durch den Beruf, Einsamkeit und 
Isolation sowie technische oder organisatorische Veränderungen 
weniger belastet zu sein.  
Die geringere körperliche Belastung von den 30 bis 32 Stunden 
Beschäftigten kann teilweise durch die höheren wöchentlichen Arbeitszeiten 
in Industrie und Gewerbe erklärt werden. Die weiteren Aspekte können sich 
in der verbesserten Work-Life-Balance begründen.  
Tabelle 12: Arbeitsbelastung nach tatsächlicher AZ  
 Zwischen 
30 und 32 
Stunden 
Weniger als 
30 
Stunden** 
Diffe-
renz# 
Mehr als 
32 
Stunden 
Diffe-
renz## 
Zeitdruck 18% 13% 5%* 22% -4%* 
Seelisch belastende 
Arbeit 
13% 10% 3%* 12% 1% 
Schlechte 
Gesundheitsbedingung
en 
7% 6% 1% 13% -6%* 
Unfall- und 
Verletzungsgefahr 
6% 6% 0% 13% -7%* 
Einsamkeit und 
Isolation 
2% 3% -1% 4% -2%* 
Technisch oder 
organisatorische 
Veränderungen 
7% 5% 2% 9% -2%* 
Wechsel der 
Arbeitsabläufe 
9% 6% 3%* 10% -1% 
Ständiger Arbeitsdruck 14% 10% 4%* 17% -3%* 
Unterbrechung der 
Freizeit durch Beruf 
5% 6% -1% 8% -3%* 
Unregelmäßiges 
Einkommen 
4% 6% -2%* 3% 1% 
Anmerkung: * signifikante Belastungsunterschiede zwischen den 30 und 32 Stunden 
Beschäftigten und den beiden anderen Gruppen auf dem Niveau p<= 0.05 (Einfaktorielle 
Varianzanalyse) 
** Lesehilfe: 13% aller weniger als 30 Stunden Beschäftigten fühlen sich in ihrer beruflichen 
Tätigkeit durch Zeitdruck stark belastet oder eher stark belastet. 87% aller weniger als 30 
Stunden Beschäftigten fühlen sich durch den Zeitdruck mittel bis gar nicht belastet. 
# Die Differenz berechnet sich aus dem Anteil der Belasteten in der Gruppe zwischen 30 
und 32 Stunden weniger dem Anteil der Belasteten in der Gruppe mit weniger als 30 
Stunden (also 18% minus 13% sind fünf Prozent).  
## Die Differenz berechnet sich aus dem Anteil der Belasteten in der Gruppe zwischen 30 
und 32 Stunden weniger dem Anteil der Belasteten in der Gruppe mit mehr als 32 Stunden. 
In beiden Fällen indiziert eine positive Differenz eine höhere Belastung, wohingegen eine 
negative Differenz auf eine niedrigere Belastung hindeutet.
        

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