Full text: Flexible Arbeitszeitarrangements aus der Perspektive österreichischer ArbeitnehmerInnen (182)

58 fehlendes Durchhaltevermögen (vgl. Ambos 2005, Sladek et al. 2006, Dornmayr 2002).“ (Krenn/Kasper 2012, S. 2) In der von Krenn und Kasper durchgeführten Sekundäranalyse der Daten des Adult Education Survey (AES) 2007 werden diese Befunde bestätigt und es wird festgestellt, dass das erreichte Niveau der Erstausbildung nach wie vor einen sehr starker Prädikator für die Teilnahme an beruflicher Aus- und Weiterbildung darstellt (ebenda S. 73). Der Zusammenhang zwischen beruflicher Aus- und Weiterbildung mit dem bereits erworbenen formalen Bildungsstand findet sich auch in den Daten des Mikrozensus Moduls 2015 (vgl. Abbildung 14). Zusätzlich zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Die höchste Bildungsbeteiligung innerhalb von vier Wochen vor der Befragung findet sich mit 19 Prozent bei Frauen mit Universitäts- oder FH-Abschluss.9 Die geringste Bildungsbeteiligung innerhalb dieses Zeitraums weisen Frauen mit Pflichtschulabschluss mit nur 2 Prozent auf. Abbildung 14: Berufliche Aus- und Weiterbildung in den vier Wochen vor der Befragung nach höchster abgeschlossener Ausbildung, 2015 Quel le : Stat ist ik Aust r ia Mikrozensus -Arbei tskräfteerhebung - Ad-hoc-Modul „Arbei tsorganisat ion und Arbei tszei tgestal tung“ – Jahresdurchschni t t 2015, eigene Berechnungen. Nach den eingangs beschriebenen Formen flexibler Arbeitszeiten zeigt sich dieser Zusammenhang ebenso. Bei jenen Formen, die häufig einen höheren Bildungsabschluss 9 In dieser Gruppe ebenfalls enthalten sind AbsolventInnen einer hochschulverwandten Lehranstalt.

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