Full text: Flexible Arbeitszeitarrangements aus der Perspektive österreichischer ArbeitnehmerInnen (182)

60 von beruflicher Weiterbildung bei den weiblichen Uni- oder Fachhochschul- absolventinnen. Diese nehmen sogar häufiger in der Freizeit an Ausbildungen teil als in der bezahlten Arbeitszeit. Wird hier zwischen weiblichen Uni- oder Fachhochschulabsolventinnen in Vollzeit und in Teilzeit unterschieden, wird – allerdings auf Basis weniger Fälle – deutlich, dass teilzeitbeschäftigte Frauen in dieser Gruppe ihre Ausbildungen nur zu geringen Teilen innerhalb der bezahlten Arbeitszeit besuchen (ohne Abbildung, bereits geringe Fallzahlen). Bei weiblichen Vollzeitbeschäftigten mit Uni- oder Fachhochschulabschluss ist das Verhältnis zwischen bezahlter und unbezahlter Ausbildung im Gegensatz dazu nahezu ausgeglichen. Abbildung 16: Berufliche Aus- und Weiterbildung während und außerhalb der bezahlten Arbeitszeit in den vier Wochen vor der Befragung, 2015 Quel le : Stat ist ik Aust r ia Mikrozensus-Arbei tskräfteerhebung - Ad-hoc-Modul „Arbei tsorganisat ion und Arbei tszei tgestal tung“ – Jahresdurchschni t t 2015, eigene Berechnungen. Für die Analyse wurde auch der Zeitpunkt der Ausbildung gegliedert nach den einzelnen Formen der Arbeitszeitflexibilisierung untersucht (ebenfalls ohne Abbildung). Hier bestätigen sich, häufig nur mehr durch geringe Fallzahlen belegt, die oben beschriebenen Zusammenhänge. Je höher der durchschnittliche Bildungsgrad einer Gruppe ist, desto höher ist der Anteil derer, die eine berufliche Weiterbildung besucht haben. Einzig bei ArbeitnehmerInnen mit All-In-Vertrag und ohne Arbeitszeitaufzeichnung scheinen Ausbildungen außerhalb der bezahlten Arbeitszeit etwas vermehrt vorzukommen. Die Verknüpfung mit weiteren Faktoren wie z.B. Bildungsabschluss und Form der Arbeitszeitflexibilisierung ist aufgrund der Fallzahlen leider nicht möglich.

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