Full text: Arbeitssituation von LSBTI-Personen in Österreich

Endbericht zur Arbeitssituation von LSBTI-Personen in �sterreich Seite 4 
SORA � Institute for Social Research and Consulting 
Vorbemerkungen 
Der vorliegende Bericht schildert die Arbeitssituation von LSBTI-Personen in 
�sterreich. Diesbez�glich bedarf es zu Beginn der Lekt�re einiger Vorbemer-
kungen, um das Lesen des Endberichts zu erleichtern und zu einem besseren 
Verst�ndnis beizutragen. 
Methode 
Die Ergebnisse beruhen auf einer Umfrage unter Menschen in �sterreich, die 
sich als lesbisch, schwul, bi-sexuell, trans* und/oder intersexuell identifizieren. 
Die Befragung fand von Februar bis Juni 2017 online statt, die Teilnahme 
stand allen Interessierten frei. Aufgrund der gew�hlten Methode sind die Er-
gebnisse statistisch gesehen nicht repr�sentativ, sondern geben die 
Erfahrungen von mehr als 1.200 LSBTI-Besch�ftigten in �sterreich wieder. 
Gruppen in der Studie 
Zu Beginn wurden die Personen nach ihrer sexuellen Orientierung und Ge-
schlechtsidentit�t gefragt. Nur Teilnehmer*innen, die sich selbst als schwul, 
lesbisch, bi-sexuell, trans* und/oder intersexuell identifizieren, konnten mit der 
Umfrage fortfahren. Die Auswertungen beziehen sich sowohl auf die Gesamt-
gruppe aller LSBTI-Befragten, als auch auf Detailauswertungen folgender 
Gruppen: 
Schwule M�nner Befragte, die angeben, als Mann geboren zu sein und 
als Mann zu leben und ihre sexuelle Orientierung als 
schwul bezeichnen. 
Lesbische Frauen Befragte, die angeben, als Frau geboren zu sein und als 
Frau zu leben und ihre sexuelle Orientierung als lesbisch 
bezeichnen. 
M�nner mit bi- oder anderer 
sexueller Orientierung  
(orientierungsdivers) 
Befragte, die angeben, als Mann geboren zu sein und 
als Mann zu leben und ihre sexuelle Orientierung als bi-
sexuell, queer, pansexuell o.�. bezeichnen. Im Bericht 
kommt an manchen Stellen auch der Ausdruck �orientie-
rungsdivers� zum Einsatz. 
Frauen mit bi- oder anderer 
sexueller Orientierung 
(orientierungsdivers) 
Befragte, die angeben, als Frau geboren zu sein und als 
Frau zu leben und ihre sexuelle Orientierung als bi-
sexuell, queer, pansexuell o.�. bezeichnen. Im Bericht 
kommt an manchen Stellen auch der Ausdruck �orientie-
rungsdivers� zum Einsatz. 
Trans*-Personen Befragte, die angeben, als Mann geboren zu sein und 
als Frau zu leben oder als Frau geboren zu sein und als 
Mann zu leben. 
Personen mit anderer sexu-
eller Orientierung oder 
Geschlechtsidentit�t 
Befragte, die keine n�heren Angaben zu ihrer Ge-
schlechtsidentit�t und sexuellen Orientierung geben 
wollten oder konnten. 
Im Zuge der Studie wurden auch intersexuelle Menschen eingeladen, sich an 
der Umfrage zu beteiligen. Aufgrund der geringen Fallzahl konnten diese nicht 
als separate Gruppe ausgewertet werden, ihre Antworten gingen aber in die 
Gesamtergebnisse ein.
        

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