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Full text: Solidarität - April 1954, Heft 214 (214)

27.774 neue Gewerkschaftsmitglieder Ein votier Erfolg der Werbeaktion für den OGB In der Zeit vom 15. November 1953 bis Ende Februar 1954 war vom österreichischen Gewerkschaftsbund ntgliederwerbeaktion angesetzt, der für die erfolgreichsten Wer¬ ber viele wertvolle Preise vorgesehen waren. 120 Mitglieder hat Kollege Kurt V 1 a s i m aus Wien, Vfll., geworben. Er erhält als ersten Preis einen vierzehntägigen Urlaubsaufenthalt für zwei Personen im Gewerkschaftsheim der Metall- und Bergarbeiter in Feichtenbach. Kollege Franz Binder aus Wien, XVII., mit 106 Werbungen und Kollege Erwin K a p 1 j a aus Landeck in Tirol mit 105 Wer¬ bungen erhalten als zweiten Preis je einen achttägigen Urlaubsaufenthalt für zwei Personen im Gewerkschafts¬ heim der Angestellten in der Privat¬ wirtschaft auf dem Semmering. Den dritten Preis, einen achttägigen Urlaubsaufenthalt für zwei Personen im Gewerkschaftsheim der Metall- und Bergarbeiter in Feichtenbach, hat Kollege Ernst Mittelberger aus Reutte in Tirol mit 100 Wer¬ bungen gewonnen. Ferner erhielten die 500 besten Werber Buchpreise mit einer Wid¬ mung von Präsident Böhm und Generalsekretär Proksch, und unter sämtlichen Werbern wurden weitere 500 Buchpreise verlost. Auch diese Bücher enthalten eine Widmung. Allen Preisträgern wird vom Presse- reierat des OGB der Gewinn mit der Post übersendet. Aus Raummangel können wir leider die Namen aller Gewinner ^icht veröffentlichen. Wir gratulieren ihnen herzlich zu ihrem schönen Erfolg, den sie im Interesse ihrer Gewerkschaft und damit im Interesse aller österreichischen Ar^- beiter und_ Angestellten errungen haben. Auch die Sekretariate des öster¬ reichischen Gewerkschaftsbundes haben ohne an den Preisen betei¬ ligt zu sein, an der Werbeaktion erfolgreich teilgenommen. So hat das Sekretariat der Friseurjugend, Sektion Wien, 244 Mitglieder ge¬ worben, das Landessekretariat Salzburg der Gewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter 148 Mitglie¬ der, das Bezirkssekretariat Hallein 118 Mitglieder usw. Der OGB dankt ihnen für ihre wert¬ volle Mitarbeit und gratuliert ihnen zu dem beachtlichen Erfolg. Nachstehend die Werbeerfolge bei den einzelnen Fachgewerkschaften: Gewerkschaft der Angestellten in der Privatwirtschaff . . . 5.138 Gewerkschaft der öffentlich Be¬ diensteten .1.482 Gewerkschaft der Angestellten der freien Berufe, .... 300 Gewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter .6.977 Gewerkschaft der Arbeiter der chemischen Industrie . . . 1.823 Gewerkschaft der Arbeiter der graphischen und papierver¬ arbeitenden Gewerbe . . . 532 Gewerkschaft der Bediensteten im Handel, Transport und Verkehr.1.037 Gewerkschaft der Arbeiter im Hotel- und Gastgewerbe . . 784 Gewerkschaft der Arbeiter -in der Land- und Forstwirtschaft 1.252 Gewerkschaft der Lebens- und Genußmittelarbeiter .... 1.850 Gewerkschaft der Metall- und Bergarbeiter. 766 Gewerkschaft der Textil-, Be- kleidungs- und Lederarbeiter 3.299 Gewerkschaft der Post- . und Telegraphenbediensteten . . 402 Gewerkschaft der Arbeiter für persönliche Dienstleistungen 2.132 Die Gewerkschaft , der Gemeinde¬ bediensteten und die Gewerkschaft der Eisenbahner sind deshalb nicht angeführt, da die meisten erfaßbaren Angehörigen dieser Berufsgruppen bereits gewerkschaftlich organisiert sind. In den einzelnen Bundesländern wurden nachstehende Werbeerfolge erzielt:. Wien 11.312: Niederösterreich 4.264; Oberösterreich 3.271; Steiermark 3.082; Salzburg 1.367; Kärnten 1.591; Tirol 1,392; Vorarlberg 940; Burgenland 555. Von den 27.774 geworbenen Mitglie¬ dern waren 16.781 Männer und 10.993 Frauen. Der Wettbewerb ist abgeschlossen. Er hat trotz der großen Winterarbeits¬ losigkeit einen bemerkenswerten Er¬ folg gehabt. Und gerade dieser Erfolg soll alle Gewerkschafter anspornen, in ihrer Werbetätigkeit nicht zu erlah¬ men, Noch sind von zehn Arbeitneh¬ mern drei unorganisiert. Auch sie ge¬ hören in unsere Reihen, denn auch sie haben den Nutzen jeder gewerk¬ schaftlichen Tätigkeit. Hier noch ein Auszug aus einem Schreiben, das Kollege Wilhelm H., Wien, VI., der erst kurze Zeit Mitglied des OGB ist, an die „Solidarität” ge¬ richtet hat: „Bis vor kurzem hatte ich immer ein Vorurteil gegen den Gewerkschafts¬ bund, und ich bin erst seit einigen Wochen Mitglied. Aber ich sehe jetzt, daß es viele' unter den Verantwort¬ lichen gibt, die sich ernstlich bemü¬ hen, dem Volk, und damit unserem ganzen'Staat zu helfen..." ben, bekomme"!!'für jeden Gutpunkt 50 Groschen ausgezahlt. Abschließeild auszugs-weise.drei be¬ sonders treffende Antworten. Kollege Paul S c h r o t h aus Wien, XXL, schreibt: „Massenarbeitslosigkeit ist die ga¬ loppierende Schwindsucht der Wirt¬ schaft —. lähmende Lethargie — Agonie — tödlicher Ausgang. Wie bereits gehabt!" Kollegin Christine H i e b 1 aus Zell an der Ybbs verlangt unter anderem: „Laßt die Jugend arbeiten, dann brauchen die Alten nicht betteln zu gehen." Und Kollege Stefan Thiel aus Wien, .XV., stellt ganz richtig fest: „Der Schilling muß rollen, er darf nicht nutzlos in den Tresors liegen." Was der Gewerk¬ schafter wissen muß VERANSTALTUNGSKALENDER UNSER WETTBEWERB. Die Wohnungsbeihilie während des Beiuges von Krankengeld Das Arbeitsgericht Linz hat am 11. Jänner 1954 (2 Cr 319/53) eine wichtige Entscheidung bezüglich der- Wohnungsbeihilfe getroffen, der zu¬ folge der Arbeitgeber während des Krankenstandes eines Arbeitnehmers, solange dieser Anspruch auf ein Krankenentgelt hat, die Wohnungs¬ beihilfe entrichten muß. Nunmehr hat das Arbeitsgericht Wien die gleiche Entscheidung gefällt. (4. März 1954, ZI. 2*Cr 337/54.) _ Ein Buch für unseren Haushalt Im Verlag“ des OGB ist das Buch „Gesünder essen — billiger essen" von Biochemiker Ing. Max Marketan er¬ schienen, das in keinem Haushalt feh¬ len sollte. In leicht verständlicher Art werden hier die Grundlagen einer zweckmäßigen, guten und billigen Er¬ nährung behandelt, und jede Hausfrau wird bald daraufkommen, daß sich die 24 Schillinge, die das Buch kostet, durch die guten Ratschläge de-? Ver¬ fassers in kürzester Zeit bezahlt ma¬ chen. Spenden für die Lawinenopfer 1. Moi U Uhr Wiener-Neustadt, N.-ö. Sporthalle Große Varietevorsfellung zum 1. Mai" Karten zu S_ 4,—, S 6,— und S 8,—. „Fioher Feierabend"im Lande Salzburg 4- Mai * 19.30 Uhr Saalfelden, Gasthaus Hindenburg 5. Mai 19.30 Uhr Zell am See, Gasthaus Schweigermetzger t- Mai T9.50 Uhr Bruck Pinzgau, Gasthaus Glöckner 7- Mai i “ 19.30 Uhr iend, Kinosaal 8. Mai 16.30 und 20 Uhr Salzburg Stadt, Mozarteum 8- Mai 15 Uhr Galling, Gasthaus Sommerauer 8. Mai . 20 Uhr Grödig, Gasthaus Racklwirt 10- Mai 19.30 Uhr Hallein, Stadtkino H. Mai 19 30 Uhr Bürmoos, Kinosaal 12. Mai 20 Uhr Bischofshofen, Karolinenhof 13. Mai 14. Mai Radstadt, Steger-Bräu-Saal ?tS. Mai Mühlbach Hochkönig, Knappenhein ai 15. Mauterndorf, Gemeindesaal Tamsweg, Gasthaus Mayr Karten zu S 5,—, S 6f— und S 8,—. 19.30 Uhr Großer Konzerthaussaal Wien, III., Lothringerstraße 20 „Für die Mütter" Unterhcmungsveranstaltung zum Muttertag Karten zu S 2,—, S 3,— und S 4,—. Karten^ bei den Frauenreferaten der Fach¬ gewerkschaften. Kärtenvorverkauf für die Veranstaltungen in den B.indesländern bei den zuständigen Be¬ zirkssekretariaten, bei den Gewerkschafts- verfiauensmännern in den Betrieben und bei den auf den Plakaten angegebenen Vorverkaufs¬ stellen. tlfit ftoßgCU- unsere Leser antworten! „Welche Schäden und Nachteile hat —- volkswirtschaftlich gesehen — eine große Arbeitslosigkeit?" 2946 Arbeiter und Angestellte ha¬ ben uns. ihre Antwort auf diese Frage eingesendet. Wir konnten mit Freuden feststeilen, daß die meisten Einsender den Kern der Frage richtig erfaßt und ihre Antwort in . eine. treffende Form gekleidet haben. Wir haben die Absicht, besonders bemerkenswerte Antworten, darunter natürlich auch die prämiierten, zu einem besonderen Anlaß zu ver¬ öffentlichen und geben daher diesmal nur die Namen der drei Preisträger bekannt." Die beste Antwort, für die ein Preis von 100 Schilling ausgesetzt war, erhielten wir von Kollegen Ladislaus Sidorowicz, St. Pölten, Schulpromenade 30. Die zweit- und drittbeste Beant¬ wortung, prämiiert mit je 50 Schilling, sandten uns die Kollegen Karl Thann, Krems, an der Donau, Margareten- siraße 12, und Friedl Schöflinger, Salzburg, Arnogasse 13, ein. Die Ge¬ winne weiden mit der Post über¬ wiesen. Alle Kolleginnen und Kollegen, die sich bisher Gutpunkte erworben ha- Die große Mittelmeerkreuzf&hrt Zweiwöchige Urlaubsfahrt mit dem 9000-Tonnen-Hochseeschiif „Ange- lica" von Venedig nach Dubrovnik — Korfu — Athen (Piräus) — Rhodos (der „Roseninsel") — Kreta (Candia) —Katakolon (Olymp) und zurück nach Venedig. Turnus: 30. August bis 12. September 1954 2. Turnus: 10. September bis 23. September 1954 Preise: S 1365 (Schlafsäle), S 1765 (Touristenklasse), S 1995 (2. Klasse), S 2575 (1. Klasse). Im Preis enthalten: Bahnfahrt 3. Klasse Wien — Venedig —Wien in Sohderwaggons, Schiifsreise ab und bis Venedig mit erstklassiger Ver- ptlegung. Für Teilnehmer aus den Bundesländern ändern sich die Preise 1 ? . entsprechend dem Bahntarif. Für Unterhaltung an Bord wird durch Lichtbild- und Kinovorführungen, Vorträge, Musik und Tanz gesorgt, iandausflüge zur Besichtigung der kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten mit Führungen, Bademöglichkeiten. Ausführliche Sonderprospekte mit Anmeldeformular ab 3. Mai bei der Verwaltung dev „Solidarität'', Wien, III.j-Rennweg 1. Bis 10. April 1954 sind für den Kata¬ strophenfonds des OGB, zusammen mit dem vom österreichischen Gewerk¬ schaftsbund gespendeten Betrag von 100.000 Schilling, 1,242.460,25 Schilling eingelangt. Aus Raummangel entfällt diesmal die Spendenliste. Sie wird in der nächsten Nummer der „Solidarität" in erweitertem Umfang fortgesetzt. Das Buch des Jahres r,(We?t&cfiau“ Das Jahr 1953 in Wort und Bild. Umfang 498 Seiten, Format 16 x23 cm, Leinen¬ band mit mehrfarbiger Prägung und lackiertem Schutzumschlag. Preis S 105#— Für die Mitglieder der Büchergilde Gutenberg bevorzugter Preis von S 78.— Adeitedakk AKTIENGESELLSCHAFT WIEN Prompte und gediegene Durchführung aller bankmäßigen Geschäfte. — Entgegennahme von Spareinlagen. — Finanzielle Beratung WIEN), S E ITZERGASS E 2—4 Telephon: R 50-5-40 Serie ZWE IGSTELLE Wl ENZE I LE: “ WIEN, IV., Rechte Wienzeile 37 Telephon: B 26-0-91 FILIALEN: GRAZ, Annenstraße24 KLAGENFURT, Bahnhofstraße 44 LINZ, Weingartshofstraße 3 Eigentümer, Herausgeber .und Verleger: öster¬ reichischer Gewerkschaftsbund. Redaktion: Fritz Klenner utfd Franz Nekula. Verantwort¬ licher Redakteur: KarF Franta. I^ür die Bild¬ beilageverantwortlich: Fritz Konir. Gestaltung der Bildbeilage: August Makart. Alle Wien, I., Hohenstaufengasse 10—12. Druck: Wald- beim-Eberle, Wien, VII,, Seidengasse 3—11. SOLIDARITÄT Nr. 214 Seite 3
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