Full text: Arbeit & Wirtschaft - 1973 Heft 11 (11)

Ferne Osten
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unr. wird der Wirklichkeit gemlli korrigiert.
Herbert RIttUngerGanz allein zum Amazonas 1078)44 Stlltn mit zutl Karleniklzim «nd 61 Fotoi, S tot.—DaS n schwierig werden würde, ja vielleicht undurch-
mll Mut (|. Tollkühnheit), mlfcelassenheit, mit Humor.Am 4000 m hoch gelegenen Quelltee beginn das
lelhohen peruanischenhelle). Dort allerdings fahrt
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Merkwürdigkeiten
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ann Hesse und derl
Erzählungen LegendenTagebücher Essays
Herausgegeben und mit einem einführenden Ettay von Volker MichelsBud\ 1707, Format ij x 10,7 cm. Ganzleinen mit Schutzumschlag, 336 Seiten,mit 6 Zeichnungen von Jürgen Seuss, S 10t.—
•Siddhartha« i»t die GesthiAte eine» beispielhaften Weges zum vollkommenen Dasein. GleichHermann Hesse, dessen Unbehagen am SAulbetrieb sich schon sehr früh iuSerte, wirdder junge Siddhartha der Weisheitslehren seiner Lehrer schnell überdrüssig. Er flüchtet zu denWaldmöndien der Samanas, um in der asketischen Überwindung des eigenen Ichs dasGeheimnis des Seins zu erfahren. Er muß aber schon bald erkennen, daß er hier den Schlüssel zurWahrheit nicht findet. Sein Weg führt zu Gotama Buddha, bei dem sich freilich s<
Mary McCarthy • Die Clique
wird von adit jungen M»dd>en. die im Jahre19J3 ihr AbschluDexamen am Vasssr-College bestandenhaben. Sie ergreifen Berufe, heiraten, werden verführt,heiraten nicht, gebiren Kind» Mary McCarthy weitgenau Bescheid übet die Ding«, die ale berichtet. Sie hatwie Ihre Heldinnen leibet 193J ihr Examen am Vassar-College Im Staate New York abgelegt. Die lebensliufe•Ind der Wirklichkeit exakt nschgestsltet, und Hundert-Uuiende von Amerikanerinnen haben sich in ihren Ksjrs,Dottles oder Libbyi wiedererkannt.* Der Mittag
Peter HlrtllngNlembsch oder Der Stillstand /Janek / Das Familienfest oderDas Ende der Geschichte 1676S 13».50.Nlembich« in die Geschichte de« Dichte« Nlkolaii«Lenau und »Dai Familienfest« «rzlhlt von sechs Gene-schwäbischen Familie zwischen 1831 und
Christa WolfNachdenken Ober Christa T.>94 Sellen. S TI S»•la einer glanzvoll gelungenen Slil-Balan« rwischenlyrischer Sentimentalen und der nahecu leidenschafts-losen Chronistenprosa, wie wir. all aus frühenMelsterenlhlungen der Anna Seghefs kennen, Ist dl«ige d«r Ich-EnJhlerln eine groS angelegte
Der Sp(«gel
Büchergilde IV'73
Mißtrauen gegen jede Lehre ifenden Leben seine Selbst-Verwirklichung. Die schönewie kluge Kurtisane Kamalamacht ihn mit der Kunst derLiebe vertraut. Ein Kauf»mannssohn verhilft ihm zuAnsehen und Reichtum.Aber auch dieses Leben ver-schließlich Siddhartha;neue Erfahrungen wartenauf ihn, sein Weg ist nochnicht zu Ende. Die 1922 erst¬mals erschienene Erzählungzühlt heute zu den meistge¬lesenen Texten HermannHesses. Henry Miller nannteden »Siddhartha« eine»wirksamere Medizin als dasNeue Testament«. DieBüchergildenausgabe bringteine reiche Anzahl andererTexte, die sich im Themen¬kreis des Femen Ostens be¬wegen. Sie sind der Ertrageines Lebens und zugleicheiner 40jährigen Vertraut¬heit des Dichters mit Ge¬danken Indiens und Chinas.
Birgitta Stenberg • Süchtig 1547Union-tlnhmi mit Srhutinmithlag, 141 Sellen,»J.JORadikale Offenheit zeichnet diesen Bericht über HimmelSucht «US. Hier spricht jemand, dertlbat erlebt hat: dl« Neugier, es auszuprobieren,. die Hoch-ZcltMonat«, dl« Immer wieder von Selbstbetrugverzögerte ErkernQualen der Entwöhnung.
Wolf Wondratschek • Oktober derSchweine und andere Texte 16523» Sellen mit 3 Abbildungen, S «Ol.—In Zusammenarbeit mit dem Autor wurde dl« Ausgab«zusammengestellt. Sie enthllt die wesentlichsten Arbeitenaus den bisher vier vorliegendentscheks Texte setzen sich mit Film, FemseiPop-Kultur auseinander. Seine Prosa hat gesellschsfts-" Se Züge. Kaum «In anderer Schriftsteller deritlon, dl« in den Kriegs|ahren geboren wurde undkritisches Verhiltnts zu Ihr««Umwelt nachund nachhaltiges InN
ir bestätigt und vertieft. Entschlossen sucht ausschwei»
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Hermann HesseDer Steppenwolt
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Mit sechs Millionen v«Hesse in den USA der melitgel«s«nc ruropllsche Auloiseil 100 Iahten. Bezeichnenderwelse war es »D*r Steppen-wolf«, der Hesses Weltruhm auslöste. HeSse sprichtdl« Sprache der Jugend. Für »I« bedeutet er das antl-materiallafi " ~ ......
lichung verschollen waren.
Ror Wolf ? Punkt Ist Punkt 1543Formal l»,J x 19.J cm. P'prrback. So Sellen. S tf.joEin Buch über Futball, ab«r beileibe
zum Spielfeld, und hat xug«Mrt, was Reporter, Kom¬mentatoren. Zuschauer so von lidt geben, wenn dieLeidenschaft sie schüttelt. KöstlichI
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Weihnachts
buch
für S 69.50 statt S 101.
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Quartalsbuch
Harald Robbins
Wohin
die Liebe
führt
Buch 1741. Format 13 x 20,7 cm.Ganzleinen mit Schutzumschlag.368 Seiten. S 101.-
»Sie hat ihn mit so einem Meißel umge¬bracht, wie ihn Ihre Frau im Atelier hatScharf wie ein Rasiermesser. Auf derStelle tot..die Stimme des Polizei¬sergeanten am anderen Ende derLeitung rasselt weiter. Luke Careywird es übel. Danielle. seine vier¬zehnjährige Tochter, soll denGeliebten seiner ersten Frau Noraermordet haben. Er fliegt nochin derselben Nacht zu Danielle.die jetzt seine Hilfe braucht.Und er fliegt in die Vergangen¬heit. die er auslöschen möchte.seiner zweiten Frau Elizabethwegen und des Kindes, dasjeden Tag geboren werden soll,s junger Fliegeroffizier hatte erI Nora Hayden kennengelernt, einebegnadete, gefeierte Künstlerin| - und eine Nymphomanin. Waswill, erzwingt sie. Sie zerstörtalles Glück in ihrer Umgebung.damit ihre Hände Meisterwerkeschaffen können. Sie vernichtetdie Existenz ihres Mannes, undsie reißt rücksichtslos Vater undTochter auseinander.Im Haus ihrer Mutter, einer Weitvoll Reichtum. Laster und Heuche¬lei, wächst Danielle heran. Sie istsensibel und /erschlossen undsehnt sich nach Liebe und Gebor¬genheit. Welche seelische Nothatte das Kind zu der Tat getrie¬ben? Danielle schweigt hartnäk-kig, und Luke Carey versucht ver¬zweifelt, Licht in dasDunkel zubringen. Als er die ganze Wahr¬heit erfährt, ist er voll Verständnisund Mitleid für seine Tochter.Die Handlung ist wie ein- Teppich, der sich aufrolltn. und immer mehr von\ seinem Muster preis-\ gibt - eine Geschich-\ te von der Bindung
zweier Menschen, die in eine unheil¬volle Vergangenheit verstrickt sind,und ein mitreißender, mit psycholo¬gischer Einfühlung geschriebener Romanvon Schwäche und Schuld, von Lügenund Lastern unserer Zeit, aberauch von Hilfsbereitschaft und Güte.
Plötzlich schien Ich
die Antwort auf jede Frage
zu kennen
Wenn ich es ihr morgen früh doch erzäh¬len mußte, dachte ich, konnte ich esebensogut gleich tun, da sie noch wachwar. Ich ging die Treppe hinunter undin ihr Atelier. Die Lampen brannten,aber das Atelier war leer.
»Noral« rief Ich.Ich hörte Geräusche aus demkleinen Kabinett nebenan, ginghinüber und machte die Tür auf.Ich wollte nochmals ihren Namensagen, aber da verschlug es mirdie Stimme.Sie lagen beide noch auf dem Bett,grotesk in ihrer Umarmung erstarrt.Nora war die erste, die sich faßte.»Raus!« schrie sie.Mir war, als sei mein Kopf neun Meilenüber den Wolken. Das war der Gipfel¬punkt. Ich wurde hin und her gerissenzwischen dem Zorn, die Wahrheit sounerwartet vor Augen zu haben, und demwilden Wunsch, zu lachen über die ver¬rückte Situation.Mein Zorn behielt die Oberhand.Mit einem Satz war ich beim Bettund zog den Burschen am Genickvon ihr weg. Ich riBihn herum undversetzte ihm einen Kinnhaken.Er fiel rückwärts durch die offeneTür und krachte in eine Statue.Beide gingen mit einem Lärm, derTote hätte aufwecken können, zuBoden.
Ich wollte Ihm nach, aber irgendetwas hielt mich zurück. Ich sahIhn mir an. Furcht und Schuldbe¬wußtsein machten ihn hilflos.Der da war nicht mehr als einJunge. Mein Arm sank herab.Charles kam ins Atelier, er bandnoch seinen Bademantel zu. Hin¬ter Ihm sah ich die Köchln und dasHausmädchen aufgeregt herein¬starren.
Ich ging wieder ins Kabinett, lasdie Kleider des Bengels auf undwarf sie hinaus ins Atelier.»Charles«, sagte ich, »befördernSie diese dreckige kleine Lausan die Luft!«
Ich machte die Tür hinter mir zuund wandte mich zu Nora. IhrGesicht war bleich vor Wut undHaß. »Du ziehst dir besser etwasan. Du siehst wie eine Penny-hure aus. wenn du nichts anhastals das Bettlaken I«»Warum hast du die Dienstbotenwecken müssen? Wie soll ichihnen je wieder gegenübertre¬ten?«Ich starrte sie an. Sie war nicht erschrok-ken, daß Ich sie mit diesem jungen Ben¬gel im Bett erwischt hatte. Das einzige,was ihr Sorgen machte, war. was dieDienstboten denken sollten. Ichschüttelte den Kopf. Ich lernteimmer etwas Neues. Aberplötzlich schien ich die Ant¬wort auf jede Frage zukennen. (Leseprobe)
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Buch 1707, S101.- Buch 1709, S117.- Buch 1706, S101.- Buch 1743, S101.- Buch 1708,8117.-
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Buch 397, S 69.50 Buch 1739. S125.-Buch 1723, S 196.- Buch 1761. S 77.50
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Buch 1728, S 196.- Buch 1732, S 314.50 Buch 1760, S 85.50
        

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