Full text: Arbeit & Wirtschaft - 2003 Heft 01 (01)

ARBEITSMARKT UND V E R ß R A U C H E R P R EISI N D E X Tabelle 2: Inflationsrate (Deflator des privaten Konsums) 2002 2003 2004 USA 1,4 1,4 1,2 Japan 1,5 - 1,6 -1,6 Deutschland 1,6 1,4 1,1 Frankreich 1,6 1,6 1,6 Italien 2,6 2,5 2,0 Großbritannien 1,1 1,8 2,1 Belgien 1,9 1,7 1,7 Dänemark 2,4 2,1 2,2 Finnland 1,7 2,0 1,8 Niederlande 3,5 2,5 2,0 Norwegen 1,2 2,3 2,5 Spanien 3,4 3,0 2,8 Schweden 2,3 2,1 2,2 Schweiz 0,7 0,5 0,3 Österreich 1,3 1,6 1,7 Euro-Zone 2,2 2,0 1,8 EU-Durchschnitt 2,0 2,0 1,8 OECD gesamt *) 2,1 1,9 1,5 Österreich: nationale Prognose (WIFO) 1,8 1,5 1,4 *) Werte durch die teils zweistelligen Raten der Hochinflationsländer (Griechenland, Ungarn, Polen, Türkei, Mexiko) nach oben verzerrt. Die OECD ohne Hochinflations¬ länder hätte die Werte 1,6 /1,3 /1,4 Prozent. läufig. Ein Gegensteuern der Wirtschaftspolitik ist kaum zu erwarten, da die budgetären Spielräume (durch den Stabilitäts- und Wachstumspakt) als auch die Bereitschaft der Eu¬ ropäischen Zentralbank, die Leitzinsen zu senken, nur äußerst begrenzt sind. Vor 2004 wird somit keine spürbare Belebung eintre¬ ten. Arbeitsmarkt und Preisanstieg gedämpft Obwohl in Europa die Beschäftigung leicht aus¬ geweitet werden konnte, steigt OECD-weit die Ar¬ beitslosigkeit. Mit einem langsamen Einsetzen des Aufschwungs im Jahr 2003 wird allgemein die Be¬ schäftigung wieder leicht ansteigen, doch der Zu¬ wachs des Arbeitskräftean¬ gebotes erlaubt eine Re¬ duktion der Arbeitslosen¬ quoten erst gegen Jahres¬ ende. Durch die schwache Ge¬ samtnachfrage wird der in der Vergangenheit durch Sondereffekte angekurbelte Preisauftrieb weiter nach¬ lassen, wenn auch ange¬ sichts der Wachstums¬ schwäche in der EU dieser Rückgang in Europa er¬ staunlich zögerlich ver¬ läuft. Die Prognosen für Österreich unterscheiden sich wieder einmal nur un¬ wesentlich von den natio¬ nalen Prognosen. Wirt¬ schaftswachstum und Infla¬ tionsrate entsprechen in etwa dem europäischen Durchschnitt, und die (wenn auch kräftig gestie¬ gene) Arbeitslosenrate liegt (unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Be¬ rechnungsmethoden) wei¬ terhin im unteren Feld. Thomas Delapina Der Arbeitsmarkt im November 2002 Stand Nov. 02 Veränderungen zum Vormonat Vorjahres¬ monat Unselbständige Beschäftigung 3.154.963 -20.898 17.459 ohne KUG'yPräsenzdiener 3.049.017 -24.137 -18.813 Arbeiter 1.259.574 -24.200 -5.716 Angestellte u. Beamte 1.895.389 3.302 23.175 Männer 1.732.689 -18.501 -14.792 Frauen 1.422.274 -2.397 32.251 Ausländer 330.667 -8.004 6.002 Inländer 2.824.296 -12.894 11.457 Vorgemerkte Arbeitslose 237.070 23.556 12.193 Männer 118.237 5.690 0 Frauen 106.640 5.673 0 Ausländer 37.978 5.748 1.638 Inländer 199.092 17.808 10.555 Jugendliche (bis unter 19) 5.536 443 333 Jugendliche (19 bis unter 25) 34.272 2.541 3.080 Ältere (50 bis unter 55) 24.838 2.572 571 Ältere (55 bis unter 60) 19.741 1.225 2.430 Ältere (über 60) 3.965 28 370 Arbeitslosenquote 7,0 0,7 0,3 Offene Stellen 20.938 -1.583 -2.035 Lehrstellensuchende 4.544 -461 138 Offene Lehrstellen 2.545 -172 253 Geringfügige Beschäftigung2) 215.739 1.077 5.647 Männer 62.507 543 3.036 Frauen 153.232 534 2.611 Arbeiter 121.994 -688 1.125 Angestellte 93.745 1.765 4.522 1) Karenzurlaubsgeldbezieherinnen 2) nicht in der unselbständigen Beschäftigung enthalten Quellen: Hauptverband der Sozialversicherungsträger, AMS Verbraucherpreisindex (Internationale Vergleichswerte) Veränderungen in Prozenten gegenüber dem Vorjahresmonat Nationa Okt. 02 1 le VPI Nov. 02 Harmonis Okt. 02 ierte VPI Nov. 02 Belgien 1,3 1,1 1,3 1,1 Dänemark 2,5 2,7 2,7 2,8 Deutschland 1,3 1,1 1,3 1,0 Griechenland 3,7 3,6 3,9 3,9 Spanien 4,0 3,9 4,0 3,9 Frankreich 1,9 2,2 1,9 2,1 Irland 4,6 4,8 4,4 4,7 Italien — — 2,8 2,9 Luxemburg 2,2 2,5 2,7 Niederlande 3,2 3,6 3,4 Osterreich 1.8 1,7 1,8 1,7 Portugal 3,6 3,6 4,1 4,1 Finnland 1,5 1,6 1,7 1,7 Schweden 2,5 2,3 1,7 1,4 UK 2,1 2,6 1,4 1,6 Island 2,9 2,4 3,0 2,3 Norweqen 1,8 2,1 1,3 1,8 Schweiz 1,2 0,9 USA - - Japan - - Datenquellen: Statistik Österreich/EUROSTAT, lfd. Monat; OeNB Anm.: Der Harmonisierte VPI ist der zentrale Indikator für die Währungspolitik der EZB (Europäische Zentralbank). Er stellt auch die beste statistische Basis für internationale Vergleiche unter europäischem Gesichtspunkt dar. - = Bei Redaktionsschluss keine Werte bzw. für Italien nur noch HVPI- Werte verfügbar. 1/2003 iirix-it Hirtsriiaft 21

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