Full text: Arbeit & Wirtschaft - 2004 Heft 10 (10)

:i!: Arheit&Wirtschaft 10/2004 Leseforum Arbeit& Wirtschaft — Leserfor um Arbeit&Wirtschaft-Leser interessieren sich für Hintergründe aus Wirtschaft, Gesellschaft, Arbeit. Bei der Arbeit wollen sie wissen, warum die Neh¬ mer und die Geber wollen, was sie fordern, und - was die Experten dazu sagen. Für diese interessierten Leserinnen und Leser ist dieses Forum eine Plattform. Alle können hier zu Wort kommen. Die einzige Einschränkung ist - der Platz. Wer sich kurz fasst, wird abgedruckt. Längere Zuschriften werden gekürzt. Adressen: aw@oegb.or.at/Redaktion »Arbeit&Wirtschaft«, Hohenstaufengasse 10-12,1011 Wien, Fax: 01 53444 595 Soziale Bergabentwicklung Der gründliche Artikel »Vier Jahre schwarz-blaue Sozialpolitik« von Gabri¬ ele Schmid in der »Arbeit&Wirtschaft« 9/2004, S. 22-28 zeigt objektiv die so¬ ziale Bergabentwicklung Österreichs, seit 1999 Dr. Wolfgang Schüsseis ÖVP dritt¬ stärkste Partei bei den Wahlen wurde. Der ausgezeichnete Beitrag liefert ei¬ nigen Stoff zum Nachdenken. Die Ent¬ wicklung der EU in den letzten fünfJah¬ ren muss man auch mitberücksichtigen, ebenso WTO-Bestrebungen. Mit gewerkschaftlichen Grüßen Hermann Steinacher 8045 Graz Positive Auseinandersetzung Erfreulich ist das steigende Interesse an der jüngeren österreichischen Geschich¬ te. Bekundeten laut einer Fessel-GfK- Umfrage 1987 erst 38 Prozent starkes Interesse an der Geschichtsperiode seit 1918, so sind es nun schon fast zwei Drittel. Als Betreuer der Dokumentations- Ausstellung »Die vergessenen Opfer der NS-Zeit« im Bezirk Weiz kann ich diese steigende Tendenz bestätigen. In man¬ chen Schulen wird dieseAusstellung vom Lehrkörper jedes Jahr angefordert und von den Schülern mit großem Interesse angenommen. Es gebührt den Pädagogen ein großes Lob, dass sie Stück für Stück das Interes¬ se an neuerer Zeitgeschichte geweckt ha¬ ben und den Schülern jenes Wissen mit¬ geben, dass eine positive Auseinanderset¬ zung mit dieser menschenverachtenden Geschichtsperiode ermöglicht. Ing. Harald Schober 8160 Weiz Schweine können fliegen Durch die von Kapitalistenseite in Deutschland und Osterreich propagier¬ teArbeitszeitverlängerung (ohne Entgelt¬ ausgleich) würde ein Anstieg der Arbeits¬ losigkeit, ob Jugend-, Alters- oder Lang¬ zeitarbeitslosigkeit, bewirkt werden. Als NebenefFektwürden zumSchaden derVolkswirtschaft sinken: Steuereinnah¬ men des Staates, Abgabenaufkommen für die Sozialversicherung und Gesamtkauf¬ kraft der Bevölkerung. Kollegen Sorz und dem von ihm zi¬ tierten steiermärkischen AK-Präsidenten Walter Rotschädl ist im »Standpunkt«, Arbeit&Wirtschaft, 7-8/2004, Seite 4, nachdrücklich beizupflichten! Im deutschen Sindelfingen konnte man auf einem Transparent der protes¬ tierenden Belegschaft lesen: »Arbeitszeitverlängerung schafft Ar¬ beitsplätze, die Erde ist eine Scheibe, und Schweine können fliegen!« H. S., 8045 Graz IST VE"ß. \ Eil f WEM ?/\GST X oo X ? HucH

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