Full text: Wirtschaftspolitik - Standpunkte 2017 Heft 27 (27)

In dieser Ausgabe der „Wirtschaftspolitik – Standpunkte“ dreht sich Vieles um 
das neue Zeitalter der Digitalisierung. Die ersten beiden Beiträge widmen sich 
dem Thema „Online-Handel“. Die AK hat gemeinsam mit der Gewerkschaft 
GPA-djp das Forschungsinstitut FORBA beauftragt, die Folgen des wachsenden 
Online-Handels-Marktes auf die Arbeitswelt, also die Beschäftigten und das 
Arbeitsvolumen im Einzelhandel, genauer zu analysieren. FORBA hat hier Pio-
nierarbeit geleistet – eine Kurzbeschreibung der Trendanalyse sowie eine Prog-
nose für die mögliche Entwicklung der nächsten Jahre finden sich im ersten 
Beitrag. Auf diesen Ergebnissen aufbauend, hat die AK gemeinsam mit der GPA-
djp analysiert, welche Maßnahmen notwendig wären, um positive Entwicklun-
gen zu verstärken und mögliche Gefahren oder negative Effekte zu verhindern 
bzw. abzuschwächen – dies wird im zweiten Beitrag beschrieben.  
Die so genannten „Smart Meter“ stehen für die Digitalisierung im Energiebe-
reich. Der Beitrag über die neue Stromzähler-Generation geht dabei auch auf 
seine Vor- und Nachteile ein. Es würde uns sehr freuen, wenn nun endlich die 
Forderung der AK auf Wahlfreiheit bezüglich der „smarten“ Funktionen, also 
auch auf Ablehnung dieser („Opt-out“) übernommen würde, sodass Konsumen-
tInnen selbst bestimmen können, ob sie ein „intelligentes“ Messgerät verwenden 
wollen oder nicht.  
Von den möglichen künftigen Folgen der Digitalisierung handelt der Artikel 
„Technologischer Wandel und Ungleichheit“, in dem die AutorInnen (INEQ – 
WU-Wien und Joanneum Research) ihre aktuelle Studie vorstellen. 
In einem weiteren Beitrag wird aufgezeigt, wie groß die Unterschiede der Ein-
kommen in der Agrarwirtschaft sind, und weshalb es wichtig ist, sich gerade 
auch hier ein differenziertes Bild der Lage zu machen. 
Schließlich wird auf einen Verordnungsentwurf der EU-Kommission zu 
„Investment Screening“ eingegangen, der zwar einen Schritt in die richtige 
Richtung bedeutet, allerdings immer noch keineswegs ausreichenden Schutz 
von Einrichtungen allgemeinen, öffentlichen Interesses bietet. 
Eine interessante Lektüre wünscht die Redaktion 
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