Seite 3 Zusammenfassend ist daher festzuhalten, dass im Lichte der erwähnten Entscheidungen des EuGH und angesichts der Zielsetzung der Verordnung, die in den Erwägungsgründen klar zum Ausdruck kommt, die inhaltlich gleichen Vorlagenfragen in folgender Weise zu beantworten sind: Bei der Berechnung des Ausgleichsanspruchs nach Art 7 der VO 261/2004 ist die Gesamtflugstrecke auch dann zugrunde zu legen, wenn erst der Anschlussflug eine große Verspätung am Endziel zur Folge hat, beide Flüge von unterschiedlichen Luftfahrtunternehmen ausgeführt wurden und die Flüge zusammen gebucht wurden. Die BAK ersucht um Berücksichtigung der vorgetragenen Argumente im Rahmen der österreichischen Positionierung.