Seite 2 ? Es muss jedoch sichergestellt werden, dass die PrüfungskandidatInnen als zukünftige Gewerbetreibende auch in relevanten arbeitsrechtlichen Belangen entsprechende Kenntnisse bzw Fertigkeiten in der Rechtsanwendung nachweisen können. Aus dem Textentwurf kann nicht nachvollzogen werden, ob dies gewährleistet ist: Der vorliegende Entwurf nimmt zwar (im Anhang) auf arbeitsrechtliche Kenntnisse ansatzweise Bezug, bleibt in seinen Formulierungen doch sehr allgemein. Die BAK schlägt daher vor, entsprechende Ergänzungen im Verordnungstext und in der Anlage vorzunehmen. ? Der (veraltete) Begriff „nahrungsmittelkundliche Voraussetzungen“ in § 8 (Modul 2 A) sollte durch „Lebensmittel- und Ernährungslehre“ ersetzt werden. Auch KonditorInnen sollen über die Grundlagen gesunder Ernährung und die Vor- und Nachteile der Nährstoffe (Zucker, komplexe Kohlenhydrate, Fette, Proteine) Bescheid wissen. ? Die BAK regt zusätzlich die Ergänzung eines Punktes, der bei der Prüfung auch einen Fokus auf „KonsumentInnenrechte“ legt, an (§ 9 bzw § 10 des Verordnungsvorschlags – Einhalten facheinschlägiger Rechtsvorschriften). ? Zu §§ 4 und 7 des Entwurfs wird festgehalten, dass das Berufsausbildungsgesetz (BAG) derzeit in der Fassung BGBl I Nr 18/2020 gilt. Die BAK ersucht um Berücksichtigung dieser Punkte. Für Rückfragen oder weiterführende Gespräche nehmen Sie bitte mit der Referentin Mag.a Sonja Auer-Parzer (sonja.auer@akwien.at) Kontakt auf.