Seite 2 Die Erläuterungen zu Absatz 2 legen nahe, dass sich die neugefassten Tatbestände gemäß Richtlinie faktisch nicht von der gegenwärtigen Fassung unterscheiden beziehungsweise je- denfalls nicht dahinter zurückfallen. Wenn das der Fall ist bleibt unklar, warum die neue For- mulierung dann nicht auch in Absatz 3 zur Anwendung kommt. Der Rechtsklarheit wäre ge- holfen, wenn man jeweils dieselbe Formulierung verwenden würde. Unklar ist auch warum die Voraussetzung der Wissentlichkeit in Absatz 2 explizit auf den Er- werbszeitpunkt beschränkt wird. Warum sollte jemand, der nach dem Erwerb von der "wahren Natur" des Vermögensbestandteils erfährt, aber keine (Selbst-)Anzeige vornimmt, straffrei bleiben? Hier wäre eine Änderung anzudenken. Die BAK ersucht um Berücksichtigung ihrer Anliegen und Anregungen.