Bundesgremium des Handels mit Arzneimitteln, Drogerie- und Parfümeriewaren sowie Chemikalien und Farben Wirtschaftskammer Österreich Wiedner Hauptstraße 63 1045 Wien E-Mail: h3@wko.at Ihr Zeichen Unser Zeichen Bearbeiter/in Tel 501 65 Fax 501 65 Datum - WP-GSt/Au/Kl Sonja Auer-Parzer Susanne Gittenberger DW 12311 DW 12635 DW 142311 DW 142635 24.03.2021 Verordnung des Bundesgremiums des Handels mit Arzneimitteln, Drogerie- und Parfümeriewaren sowie Chemikalien und Farben der Wirtschaftskammer Österreich über die Befähigungsprüfung für das reglementierte Gewerbe der Drogisten (Drogistengewerbe-Befähigungsprüfungsordnung) Die Bundesarbeitskammer (BAK) bedankt sich für die Übermittlung des Entwurfs, mit dem die „Drogistengewerbe-Befähigungsprüfung“ neu gefasst und an die Vorgaben zum „NQR- Gesetz“ (Gesetz zum Nationalen Qualifikationsrahmen) angepasst werden soll. Die BAK begrüßt ausdrücklich die Festlegung der AusbilderInnenprüfung in Modul 3. Ergänzend sollte festgelegt werden, dass Teile des Prüfungsstoffs durch einschlägige Vorqualifikationen (Abschlüsse zu Lehrabschlussprüfungen, Schulen und Kollegs) ersetzt werden können. Die Prüfungsvorschrift soll auch sicherstellen, dass die zukünftigen Gewerbetreibenden arbeitsrechtliche Kenntnisse aufweisen können. Zu den Ergänzungsvorschlägen im Konkreten: Der Regelungsentwurf enthält keine Anrechnungsbestimmungen betreffend die Anrechnung von einschlägigen Vorqualifikationen auf Teile des Prüfungsstoffes. So wird auch eine erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung in den Lehrberufen „Drogist/Drogistin“, „Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenz“, „Medizinprodukte- kaufmann/Medizinproduktekauffrau“ und „Pharmatechnologie“ nicht berücksichtigt. Eine derartige Anrechenbarkeit im Hinblick auf die in den Ausbildungsordnungen der genannten Lehrberufe enthaltenen Kompetenzbereiche, unter anderem betreffend Warenbeschaffung, Lagerung und Verkauf von Arzneimitteln bzw Herstellung von Arzneimitteln, sollte jedoch im Entwurf festgelegt werden.