Finanzmarktaufsichtsbehörde Integrierte Aufsicht Otto Wagner-Platz 5 1090 Wien Ihr Zeichen Unser Zeichen Bearbeiter/in Tel 501 65 Fax 501 65 Datum FMA- LE0001.210/00 05—INT/2021 Ges/WW-St/Pa Josef Zuckerstätter DW 12365 DW 142365 28.05.2021 Entwurf einer Verordnung der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) über In- halt und Gliederung der Information eines Versicherungsunternehmens an Anwartschaftsberechtigte, Leistungsberechtigte oder Versicherte der betrieb- lichen Kollektivversicherung (Betriebliche Kollektivversicherung Informations- pflichtenverordnung 2021 – BKV-InfoVO 2021) Die Bundesarbeitskammer (BAK) bedankt sich für die Übermittlung des Entwurfs und nimmt dazu wie folgt Stellung: Allgemeine Information: Die betriebliche Kollektivversicherung (BKV) ist eine Form der betrieblichen Altersvorsorge. Ein Versicherungsvertrag der betrieblichen Kollektivversicherung – abgeschlossen von Arbeit- geberInnen für die jeweiligen ArbeitnehmerInnen – basiert auf einem Gruppenrentenversiche- rungsvertrag, der vorsieht, dass die berechtigten Begünstigten (ArbeitnehmerInnen) eine ga- rantierte lebenslange Rente und eine Witwen-/Witwer- sowie eine Waisenpension als Leis- tungsbezug erhalten. Die betriebliche Kollektivversicherung darf nur in Form der klassischen Lebensversicherung betrieben werden, nicht als fonds- oder indexgebundene Lebensversicherung. Für die Kalku- lation gelten die Höchstzinssatzverordnung bzw die Höchstzinssätze für den (garantierten) Rechnungszinssatz. Die VersicherungsnehmerInnen erhalten eine unverbindliche Gewinnbe- teiligung, die vom Veranlagungsergebnis des Versicherungsunternehmens abhängt. Da die Rentenhöhe garantiert wird, werden für die Kalkulation jene Sterbetafeln verwendet, die bei