Seite 3 Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen keine Aussagen getroffen werden, zumal bei einer Gesamtsicht auf das familiäre Umfeld ein ambulantes Angebot oft einem stationären vorzuziehen wäre. Kritisch wird angemerkt, dass in der Kinderrehabilitation Angehörigenbetten nur in der Onkologie und nicht auch in Stationen anderer Fächer vorgesehen sind. Zu Kapitel 3.1 – Ambulante Versorgung Der weitere Ausbau der ambulanten Versorgung wird ausdrücklich begrüßt. Im Primärversorgungsbereich wird allerdings nach wie vor nur auf die ärztliche Leistung abgestellt. Die Abbildung der Leistungen der Pflege und der therapeutischen Gesundheitsberufe wird weiter aufgeschoben. Positiv wird die Aufnahme der Vorgabe in Kapitel 3.1.2 gesehen, dass im Rahmen der Stärkung der Gesundheitskompetenz und der Aufklärung der Patientinnen die Anforderungen von vulnerable Gruppen (z.B. Personen mit Sprachbarriere, sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen) speziell zu berücksichtigen sind. Genau dieses Thema zeigt, wie wichtig es ist, die Teamorientierung in der Primärversorgung sichtbarer zu machen. Zu Anhang 7 – Leistungsmatrix ambulant Bei der Leistungsmatrix für den ambulanten Bereich werden ausschließlich die Kompetenzanforderungen für ÄrzteInnen beschrieben. Im Sinne einer umfassenden Darstellung der Kompetenzen aller Gesundheitsberufe regt die BAK an, die Kompetenzprofile und nötigen Aus-, Fort-, Weiterbildungen sowie Spezialisierungen zu erweitern. Angeregt wird zudem die Definition einer Mindestbesetzung durch die jeweiligen nichtärztlichen Gesundheitsberufe inkl. Qualifikationsgrad. Insbesondere die diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegekräfte sollten in die Leistungserbringung aufgenommen werden. Zu Anhang 10 – Großgeräteplan Im Zusammenhang mit der Aktualisierung des Großgeräteplans regt die BAK an, die nötigen Personalstrukturen zum laufenden Betrieb inklusive Ausbildungsabschluss und nötigen Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie Spezialisierungen des jeweiligen Großgerätes festzulegen. Weiters regt die BAK an, bei der Evaluierung und anschließenden Adaptierung auch die Wartezeiten für die Versicherten zu berücksichtigen. Außerdem weist die BAK darauf hin, dass der Großgeräteplan für die jeweiligen Versorgungsregionen keine nachvollziehbare Beschreibung dafür enthält, ob die vorhandene bzw. geplante Anzahl von medizinisch-technischen Großgeräten eine bedarfsgerechte Versorgung gewährleistet. Die BAK ersucht um Berücksichtigung ihrer Anliegen und Anregungen.