Zu den BudgeteiuU8brnen Der Prognose liegen folgende Annahmen zugrunde: 1.Wachstumstrend des Brutto-Nationalproduktes (nominell): Wie allgemein in dieser Prognose .wurden drei Varianten ge- rechnet, und zwar die Variante A mit 7%, die Variante B (Haupt- variante) mit 8%, die Variante C mit 9%. Diese Hypothesen gelten ab 1972. Für 1971 wird in allen Varianten ein Wachstum von 10% unterstellt. 2. Die Lohnquote bleibt konstant, d. h., Löhne und Gehälter ent- wickeln sich in den kommenden Jahren gleichmäßig (wie das Brutto-Nationalprodukt). Im Jahr 1971 werden allerdings die bereits deutlich erkennbaren Steigerungsraten der Berechnung zugrunde gelegt, nämlich der Zuwachs der Lohnsumme um rund 11% und der Zuwachs der Summe der Nichtlohneinkom- men um rund 7%. Als BemessungsgrundIage für die Lohnsteuer wird die Lohn- summe des betreffenden Jahres, als BemessungsgrundIage für die sonstigen direkten Steuern die Summe der Nichtlohneinkommen im Durchschnitt der beiden jeweils vorangegangenen Jahre herangezogen. 3. Es wird von der geltenden Rechtslage ausgegangen, also das Aus- laufen der Sondersteuern berücksichtigt und weder Steuer- oder Tariferhöhungen noch Steuersenkungen angenommen. 4. Die Multiplikatoren der Lohnsteuer und der sonstigen direkten Steuern werden bei der mittelfristigen Schätzung grundsätzlich in gleicher Weise geschätzt wie in der letzten Budgetvorschau. Der Multiplikator beträgt für die Lohnsteuer in Variante A ab 1972 1"9, in Variante B 1972 2'1, 1973 und 19742'0, 19751'9; für Variante C 1972 2'2,1973 und 19742'1, 19752'0. Für das Jahr 1971 wird einheitlich ein Multiplikator von 1'5 angenommen, der sich aus einem Normalmultiplikator von 2'2 minus einer Verrin- gerung von 0'7 (Ausfall rund 1 Mrd. S brutto) wegen der kleinen Einkommensteuerreförm ergibt. Demgegenüber dürfte der Multiplikator für die sonstigen direk- ten Steuern bei mittelfristiger Schätzung verhältnismäßig kon- stant bleiben, weil bei einem Teil dieser Steuern (nämlich der 37