Zu den Budgeteinnahmen F�r 1974 wurde von den Zahlen der Juniprognose des tlsterrei- chischen Instituts f�r Wirtschafts forschung ausgegangen. F�r die Jahre 1975 bis 1978 wurde, wie allgemein in dieser Budgetvorschau, eine j�hrliche Zuwachsrate des nominellen Brutto-Nationalproduktes von 12% und Verteilungs konstanz angenommen. . Die Loh n s t e u e r einnahmen wurden nach drei Varianten vorausgesch�tzt : Va r i a n t e A unterstellt, da� die Belastung der steuerpflichti- gen Masseneinkommen (L�hne und Geh�lter zuz�glich 'Transferein- kommen) mit Lohnsteuer konstant bleibt. Es wi~d vermutlich durch die Steuersenkung 1975' die Steuerbelastung auf das Niveau von 1973 zur�ckgef�hrt. Die Einnahmenausf�lle aus der ,Lohnsteuersenkung 1975 wurden mit 8'5 Mrd. S angenommen, wovon rund 7'7 Mrd. S auf das Jahr 1975 entfallen. Der Rest wird 1976 wirksam. 1973 war auf Grund der Steuerreform die Lohnsteuerbelastung genauso stark wie 1970. Im Jahre 1975 wird daher die Steuerbelastung ann�hernd gleich stark (8'00/0) wie 1970 (7'90/0) sein. Es wird in' dieser Variante angenommen, da� durch entsprechende steuerpolitische Ma�nahmen die Steuerbelastung bis zum Jahre 1978 gleich hoch wie 1975 gehalten wird. Diese Variante d�rfte die U n t erg ren zeder Lohnsteuer- einnahmen darstellen. In den Jahren, in denen keine Steuersenkung erfolgte (1972 und 1974), stieg die Steuerbelastung jeweils sprung- haft an. In der Va r i an t e B (Hauptvariante) wurde diese Entwicklung ber�cksichtigt. Es wurde ein Trend der Steuerbelastung' f�r den Zeit- raum 1970/74 ermittelt und angenommen, da� sich diese Entwick- lung der Steuerbelastung bis 1978 fortsetzen wird. Auf Grund dieses 'Trends w�rde die Steuerbelastung der L�hne und Geh�lter j�hrlich um knapp 0'3 Prozentpunkte zunehmen (Y = 7'40 + 0'28 t, wobei Y die Steuerbelastung der L�hne und Geh�lter darstellt). F�r das Jahr 1973 liegen die tats�chlichen Lohnsteuereinnahmen unter dem 'Trendwert, 1974 hingegen d�rften die zu erwartenden Einnahmen um rund 1 Mrd. S �ber dem Trendwert liegen. 1975 werden auf Grund der Steuersenkung die voraussichtlichen Einnahmen wieder unter dem 'Trendwert liegen. Aus der Differenz zwischen den Ein- nahmen gem�� dem 'Trend und den tats�chlich zu erwartenden Einnahmen kann nicht auf die H�he der Einnahmenausf�lle aus der Steuersenkung geschlossen werden. 39