in den letzten Jahren gesunken. Es wird zwar unterstellt, daß sie kilnftig nicht mehr weiter zurückgehen, sie werden dennoch die steuerähnlichen Einnahmen insgesamt nicht spürbar beeinflussen. Die B e tri e b sei n nah m e n werden im Vorschauzeitraum et- was schwächer als das Brutto-Inlandsprodukt steigen. Die Einnah- menelastizität liegt in der Vorschau mit O' 8 etwas unter jener der letz- ten Jahre. Der überwiegende Teil der Betriebseinnahmen entfällt auf PoSt und Bundesbahn. Die Einnahmen der Pos t entwickeln sich in den einzelnen Bereichen recht unterschiedlich. Die Fernsprechein- nahmen stiegen in der Vergangenheit kräftig. Es wird auch fUr die nächsten Jahre davon ausgegangen, daß sie stärker als das nominelle BIP wachsen. Gegenwärtig sind 40% der Einnahmen aus dem Fern- sprechverkehr zweckgebunden. Dieser Anteil steigt aufgrund des Fernmeldeinvestitionsgesetzes ab 1988 auf 43%. Die anderen Gebüh- ren der Post und auch die Einnahmen aus dem Postautoverkehr neh- men hingegen viel schwächer zu, selbst wenn Tariferhöhungen statt- finden. Die B und e s b ahn ist in einer schlechteren Position als die Post. Sie konnte in der Vergangenheit ihre Tariferhöhungen nicht voll durchsetzen, weil sie meist mit einem Rückgang der realen Nachfrage sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr verbunden waren. Für die nächsten Jahre wurden die Elastizitäten unverändert gelassen. Das würde bedeuten, daß die Bahn auch künftig, bei den wie ilblich angenommenen Tariferhöhungen, mit Einbußen an realer Nachfrage zu rechnen hätte. Es wurde berücksichtigt, daß im Güterverkehr in den letzten Jahren eine gewisse Verbesserung eintrat. Dennoch liegt die Elastizität der Einnahmen der Bundesbahn, bezogen auf das BIP, deutlich unter 1 (0'66). Bei den übrigen Betrieben wurde beim Branntweinmonopol weiter mit stagnierenden Einnahmen gerechnet. Bei den Bundesforsten wur- den ebenfal1s viel geringere Einnahmenzuwächse angenommen. Beim Glucksspielmonopol werden die künftigen Einnahmen davon beein~ flußt, daß die Totoeinnahmen wegfallen und inwieweit die neue Lotto-Toto-Gesellschaft die Einnahmen aus den im Glticksspielmo- nopol verbleibenden Glücksspielen schmälert. Das läßt sich jedoch schwer abschätzen. Die so n s t i gen Ein nah m e n sind in den letzten Jahren stark gestiegen, wofür jedoch vor allem Sonderfaktoren maßgeblich waren (RUcklagenentnahmen, Nownbankgewinn, Zinseneinnahmen aus der Veranlagung von Kassenbeständen). In den kommenden Jahren ist 26