58 Effizienz – Rechtsstaatlichkeit – Transparenz im österreichischen Wettbewerbsrecht RTR. Im Energiebereich haben sich die Verwaltungswege hingegen in den letzten Jahren aus Sicht der E-Control verlängert. Zwischen den beiden Behörden (E-Control, BWB) ist ein deutliches Konkurrenzdenken wahr- nehmbar58. Aus Sicht des Beirates sollte jedoch ein verstärktes Augenmerk auf eine Optimierung der Zusammenarbeit gelegt werden. Von Interesse wird in diesem institutionenbezogenen Zusammenhang auch die Frage sein, welche Ergebnisse die Prüfung „eines gemeinsamen Regulators für Energie, Schiene, Straße, RTR“59 bringt, wie dies die Regierung in ihrem aktuellen Arbeitsprogramm 2013-2018 auf ihre Agenda genommen hat. In Hinblick auf die Ausführungen in der Beiratsstudie Nr 84 (2010) über das Verhältnis allgemeiner Wettbewerbsaufsicht und sektorspezifische Regulierung bleiben die dort festgehaltenen Befunde60 und Empfehlungen des Beirats für Wirtschafts- und Sozialfragen weiterhin aufrecht. 5. Schluss Die Sozialpartner möchten mit der aktuellen Studie auch weiterhin als aktive wirtschaftspolitische Gestalter im Zusammenhang mit der Sicher- stellung funktionierenden Wettbewerbs auf den Märkten zum Wohl der Konsumenten und Unternehmen einen Beitrag leisten. Die Sozialpartner kommen überein, dass die gemeinsamen Arbeit auch nach Abschluss dieser Studie im Bereich des Wettbewerbs fortzusetzen ist und werden hierbei weitere wettbewerbsrechtliche Entwicklungen im Rahmen dieser Arbeitsgruppe diskutieren und Lösungsansätze bereitstellen. 58 ] ZB http://diepresse.com/home/recht/rechtwirtschaft/1464373/BWB_Genugend-Beweise-fur-Bussgeldantraege- gegen-Spar; siehe auch Punkt 6 der Stellungnahme der BWB im Anhang 59 ] Regierungsprogramm, S 38 60 ] Studie 2010, S 39/40 4. Regulierungsbehörden, 5. Schluss