Tabelle I Bilanzsumme fast 40% beträgt. Auch hier führte das Bemühen der österreichischen Kreditwirtschaft um den Ausbau der internationalen Beziehungen zu Gründungen von Niederlassungen auf den wichtigen internationalen Finanzplätzen. Neben dem "klassischen" Auslandsge- schäft (Finanzierung der außerwirtschaftlichen Transaktionen bzw. Zahlungsverkehr) eröffnete sich die Möglichkeit, durch "Drittlands- kredite" (also ohne außenwirtschaftlichen Bezug), Devisen- und Zinsarbitrage sowohl durch überdurchschnittliche Mengensteigerung, als auch durch allerdings teilweise in der Vergangenheit liegende hö- here Nettozinsspannen die Ertragslage zu verbessern. Die Geldinstitute melden der OeNB monatlich ihre Daten über alle aus eigenen Geschäften stammenden Forderungen und Verpflichtun- gen in Fremdwährung und Schilling gegenüber Ausländern sowie ihre Forderungen und Verpflichtungen in Fremdwährung gegenüber In- ländern ("Auslandsstatus", siehe Tabelle 1). Der Auslandsstatus bzw. die Auslandsforderungen und -verpflich- tungen der österreichischen Kreditinstitute stellen ein wichtiges und sehr bewegliches Verbindungsstück in der finanziellen Verflechtung unseres Landes mit dem Ausland dar. In ihrer Gesamtheit bilden sie Auslandsstatus der Kredituntemehmungen Forderungen und Verpflichtungen in Fremdwährunp und Schilling Stand zu Jahresende in Millionen Schilling 1983 198+ Forderungen gegenüber Ausländern la~~~~tl~einlagen . Kredite . festverzinsliche Wertpapiere . andere Wertpapiere und Beteiligungen . sonstige . 16.495 205.015 13.32~ 2.687 2.976 11.628 239.727 19.167 4.580 3.698 Zusammen . 240.497 278.801 kurzfristig Sichteinlagen, Valuten, Schecks . Termineinlagen . Kredite _ . Geldmarktpapiere . \ 7.080 185.970 6'4.264 84 11.647 227.876 66.247 95 Zusammen _ . 257.398 305.867 Insgesamt 497.895 12 58~.667