59% auf 49% verringert, der Anteil der Haushalte ist von 19% auf 31% gestiegen, der kleine Anteil des Bundes hat sich nur wenig ver- ändert (von 4% auf 41/Z%)' der Rest des öffentlichen Sektors hat an Bedeutung eingebüßt (von 19% auf 151/z%), Bei den Termineinlagen dominieren die sonstigen öffentlichen Haushalte und die Unternehmen, Während erstere Anteilsverluste verzeichneten (von 571/Z% auf 531/z%), gewannen die Unternehmen etwas an Bedeutung (42'8% gegenüber 37"4%), Die Haushalte hicl~ ten ihren Anteil mit knapp 4% etwa konstant; die Termineinlagen des Bundes sind verschwindend klein, Spareinlagen werden praktisch nur von Haushalten und Unterneh- men gehalten. In dem betrachteten Jahrzehnt bauten die privaten Haushalte ihre Anteilsposition von knapp drei Viertel auf 80% zu La~ sten der Unternehmen aus. Die Einlagenstruktur nach Institutsgruppen Die Aktienbanken konnten ihre Spitzenposition im Zeitraum bis 1980 bei den Sichteinlagen nicht halten (von 34% auf 29%); der zweitwichtigste Sektor auf dem Sichteinlagenmarkt, die Sparkassen, verbesserten etwas ihre Stellung (von 25% auf 26%); gewonnen ha- ben der Raiffeisensektor (von 14% auf 18%) und die Sonderkredit- unternehmen (von 10% auf 14%). Die Anteile der übrigen Sektoren liegen weit unter 10%. Bei den Termineinlagen springt ins Auge, daß die Sonderkreditun- ternehmen in den beobachteten 11/Z Jahrzehnten einen Anteil von fast 28% aufbauen konnten, Demgegenüber verloren alle wichtigen Sek- toren zum Teil erheblich an Anteilen, so die Aktienbanken von 391/Z% auf 351/Z%' der Sparkassensektor VOn29% auf 20lfz% und die Landeshypothekenbanken von 151/z% auf 51/Z%' Im Spareinlagengeschäft hält der Sparkassensektor nach wie vor seine Spitzenstellung mit 33'2%, mußte aber 6 Prozentpunkte an die Konkurrenten abgeben. Der Raiffeisensektor konnte seine Position von 21% auf 25% verbessern. Die Aktienbanken und Volksbanken hielten annähernd ihren Platz (mit rund 171/Z% bzw. rund 7%). Die Sparförderung ermöglichte den Bausparkassen einen signifikanten Ausbau ihrer Position (von 81/Z% auf 101/Z%). Die durchschnittliche Verzinsung der Spareinlagen hat sich zwi- schen 1965 und 1983 um 50% erhöht (von 31/Z% auf gut 51/4%), 55