d) Es sollten auf den zu fördernden Beteiligungsmarkt mehrere Kapitalbeteiligungsgesellschaften tätig werden, deren Zahl je- doch durch die Gewährung der erforderlichen Bankkonzession im Hinblick auf das erwartete Volumen des Beteiligungsmark- tes begrenzt werden sollte. e) Es sollte sichergestellt werden, daß die Erträge aus den Beteili- gungen der Kapitalbeteiligungsgesellschaften nach Abzug eines entsprechenden Dienstieistungsentgeltes steuerlich ungeschmä- lert an den Kapitalanleger weitergegeben werden können (z. B. nach Art der SchachtelbegUnstigung). f) Die Kapitalbeteiligungsgesellschaften haben für die Beteili- gungswertpapiere eine Prospekthaftung zu ubernehmen. g) Es sollten ausreichende Informations- und Kontrollrechte der Anleger bei den Kapitalbeteiligungsgesellschaften gewährleistet werden. h) Im Interesse des Anlegerschutzes und zur Kontrolle der Ziel- setzungen der Kapitalbeteiligungsgesellschaften sollten der Aufsichtsbehörde ausreichende Aufsichtsrechte eingeräumt werden. 4. Beteiligungsunternehmen a) Unternehmungen jeder Rechtsform können sich der Beteili- gungsfinanzierung im Wege der Kapitalbeteiligungsgesell- schaften bedienen. b) Es sollte sichergestellt werden, daß die auf die Beteiligungen entfallenden ausgeschütteten Erträge beim Beteiligungsunter- nehmen keinen Ertrags-(Gewinn- )Steuern unterliegen (nach dem Beispiel echter stiller Gesellschaften). c) Den Beteiligungsunternehmen sollte ein Vorkaufsrecht bei Veräußerung der Beteiligungswertpapiere und nach 10 Jahren ein Wieder-(Rück- )kaufsrecht zu Marktkonditionen einge- räu.mt werden. 187