kkompensieren können, ohne daß das Ergebnis genau bestimrröar wäre. Durch eine Steuer ist diese "Feinsteuerung11 zwar auch unmöglich, aber in diesem Ausmaß auch gar nicht nötig, da die Strategie der Emissionsminderung den Akteuren überlassen wird. Eine "Inputsteuer" für Energie zur Emissions¬ minderung könnte gegenüber gewissen Emissionsrückhaltemaßnahmen ("end of pipe technologies") als weniger effizient gesehen werden, mit Hilfe derer die Emissionsminderung ohne Verringerung des Energieinputs möglich wäre. Vom umweltpolitischen Gesichtspunkt ist dieses Argument jedoch nur wirk¬ sam, soweit durch die genannten Maßnahmen tatsächlich die Recyclierung des Schadstoffes in den Produktionskreislauf gelingt, ohne daß Umweltprobleme an anderen Stellen oder in anderen Umweltmedien (Wasser, Boden) entstehen. Letztlich hängt es vom Schadstoff, von den zur Verfügung stehenden Tech¬ nologien und von den administrativen Gegebenheiten ab, ob eine Umwelt¬ steuer oder eine "end of pipe technology" ziel führender ist. Während zB für die Reduktion von NO^ und CO im Straßenverkehr ein forcierter Kataly¬ satoreinsatz effizienter erscheint als eine Erhöhung der Mineralöl Steuer, so ist für eine CO^-Reduktion, für die eine Emissionsrückhaltetechnologie nicht zur Verfügung steht, eine Preiserhöhung des jeweiligen Energieträ¬ gers wohl der einzige Weg. Eben dieses Kohlendioxid zählt neben Methan (CH^), Di Stickstoffoxid (N20), Ozon und Fluorchl orkohlenwasserstoffen (FCKW) zu den Treibhausgasen, deren Konzentrationsanstieg in der Atmo¬ sphäre eine geringere Abstrahlung der Wärme und damit eine Erwärmung der Erdoberfläche bewirkt. Seit 1960 ist die CO^-Konzentration in der Atmosphäre von 315 ppm (parts per million) auf 348 ppm gestiegen, wofür in erster Linie die zunehmende Verbrennung fossiler Brennstoffe verantwortlich gemacht werden kann (2). Die Modellierung des globalen CO^-Zyklus und dessen Einfluß auf das