Energiepreis, umso h�her die (negative) Preiselastizit�t (6). Verschiedene Studien f�r �sterreich, den OECD-Raum oder verschiedene westeurop�ische Industriel�nder ergeben Preiselastizit�ten zwischen - 0,40 bis - 1,0, wobei die langfristigen Elastizit�ten gew�hnlich h�her liegen. Die neueren Sch�tzungen unter diesen Untersuchungen ergeben eindeutig niedrigere Werte als die �lteren (7). Es erscheint daher realistisch, von einer mittelfri� stigen Preiselastizit�t von - 0,5 auszugehen, was somit eindeutig die Wirksamkeit einer Prim�renergieabgabe zur Reduktion des Energieverbrauches zeigt. Bei Interpretation dieser Elastizit�tswerte ist noch folgendes zu bedenken: Die ermittelten Elastizit�ten gehen von Mengenreaktionen aus, die aufgrund bestimmter Preisver�nderungen beobachtet wurden. Die meisten gro�en Preisver�nderungen waren durch �nderungen des Weltmarktpreises der einzelnen Energietr�ger induziert, die langfristig auch weltweit die Technologien �nderten. Preis�nderungen, die blo� in einem Staat durch Steuererh�hungen hervorgerufen werden, m�gen auch l�ngerfristig zu ge� ringeren Mengenreaktionen f�hren, weil national entsprechende Technologien nur im beschr�nkten Umfang entwickelt werden k�nnen. Dem steht gegen�ber, da� in einem solchen Fall die Energiepreise aber zwischen dem In- und Ausland unterschiedlich werden, was ebenfalls bestimmte Mengenreaktionen zur Folge haben kann (zB Tanken im Ausland, Abwandern energieintensiver Produktionen ins Ausland usw). A priori ist es sehr schwer zu sagen, welcher dieser Effekte gr��er ist. Aus den bisher erw�hnten �kologischen Argumenten wird klar, da� vor allem das CO^-Emissionsproblem und der damit in Verbindung stehende Treibhaus� effekt transnationale Probleme sind, die auch nur global gel�st werden k�nnen. Ein isoliertes Vorgehen �sterreichs h�tte zur L�sung dieser Problematik wenig Wirkung, es sei denn, man w�rde darin eine blo�