8verwaltungsökonomi sehen Vorgangsweise unmöglich, jeden Energieträger - also auch Brennholz, brennbaren Abfall, Stroh usw - erfassen zu wollen. Eine Steuer ist dem Wesen nach über drei Merkmale definiert: Steuerobjekt, Steuersubjekt und Steuersatz. - Steuerobjekt Den folgenden Durchrechnungen liegt eine Steuer auf fossile Primärener¬ gieträger zugrunde. Dies hat auch eine ökologische Rechtfertigung, da die beschriebenen Umweltprobleme nicht durch die Energieerzeugung schlechthin, sondern vor allem durch die Verbrennung fossiler Brenn¬ stoffe ausgelöst werden. Als wichtigste Steuergegenstände werden deshalb Stein- und Braunkohle im Rohzustand und Braunkohlebriketts, Rohöl Pro¬ dukte und Naturgas festgelegt. Verarbeitungsprodukte von Kohle wie zB Koks werden nur im Falle des Imports erfaßt. Mineralöl wird nicht im Rohzustand erfaßt, den Steuergegenstand bilden einzelne Raffinerie¬ produkte (zB Gasöl, Normalbenzin, Heizöle usw). Diese Anknüpfung bringt den Vorteil, daß besser auf den energetischen Gehalt der Produkte abgestellt werden kann und bestimmte Produkte, deren energetische Verwendung gering ist (zB Bitumen, Schmieröle usw), von vornherein aus dem Kreis der Steuerobjekte ausgeschieden werden können. Von den gas¬ förmigen Energieträgern werden nur Flüssiggas und Erdgas besteuert, weil Stadtgas, Gichtgas, Kokereigas usw zum Großteil nur Umwandlungsprodukte bereits erfaßter Energieträger sind. Eine Sonderstellung nimmt die elektrische Energie ein. In Österreich stammen etwa zwei Drittel der elektrischen Energie aus Wasserkraftwerken und ein Drittel aus kalorischen Kraftwerken. Da der durchschnittliche