59 Mehrwertsteuer aufgrund der Satzdifferenzierung (10 %, 20 %, 32 %) eine proportionale bis leicht regressive Vertei1ungswirkung aufweist. Ein aufkommensneutral er Abtausch einer Primärenergieabgabe gegen eine lineare Absenkung aller Steuersätze der Mehrwertsteuer wirkt nicht vertei 1 ungsneutral. Tabelle 16 Verteilungseffekte der PEA und der Mehrwertsteuer PEA in % des ver- MWSt in % des ver¬ Haushalts- fügbaren Einkommens fügbaren Einkommens einkommen I II Index Index bis 5.000 1 ,23 2,20 o o o 11 ,9 100,0 bis 10.000 1 , 16 1,93 CO -vi 11,0 92,4 bis 16.000 1.21 2,02 91,7 11,9 100,0 bis 23.000 1,13 1 ,88 85,6 11,7 98,3 bis 30.000 o CO CO 1,63 74,2 11,0 92,4 bis 40.000 OD O 1 ,50 OJ CD CD 11,2 94, 1 40.001 und mehr O o 1,34 60,9 9,5 CD CO Will man diesen Effekt vermeiden, dann ist es möglich, den ermäßtigten Umsatzsteuersatz von 10 % stärker abzusenken als den 20 %-igen Normal - Steuersatz. Diese Variante bietet sich besonders im Hinblick auf die Harmonisierungsbemühungen im Zusammenhang mit der Schaffung eines gemein¬ samen Marktes an. Offen bleibt bei dieser Strategie das Ausmaß der Ver¬ meidung der regressiven Vertei1ungswirkung. Theoretisch sollte das jedoch möglich sein. Die Aufhebung der restriktiven Wirkung der PEA durch ein entsprechendes Kompensationsmode11 ist auch entscheidend für die gesamtwirtschaftliche