Geleistete Arbeitszeit je Beschäftigten pro Johr') pro Woche') Index übersicht 1 Veränderung in 0/0 1969 . 1970 . 1971 . 1972 . 1973 . 1974 . 1975 . 1976 . 1977 . 1978 . 1979 . 1980 . 1981 . 1982 . 2.1847 2.127"3 2.090'8 2.064"7 2.0647 2.070'0 1.997'0 1.970'9 1.9657 1.960"5 1.960'5 1.939'6 1.918'8 1.934"4 1) Urlaube, F8iflrtaget und Grip~wellen sind umerreprbenurn. Quelle: MikrounllUI. Der außerordentlich starke Rückgang zwischen 1969 und 1976 spiegelt die Verringerung der Norrnalarbeitszeit. Im Jahr 1970 wurde die Normalarbeitszeit von 4-5 auf 4-3 Stunden, 1972 auf 4-2 und 1975 schließlich auf 4-0 Stunden verkürzt. Ab 1977 wurde der Mindestur- laub um eine weitere Woche (auf 4 Wochen) verlängert (bei 20jähri- ger Dienstzeit von 4- auf 5 Wochen). Nach dem Nachtschicht~ Schwerarbeitsgesetz 1981 haben die betroffenen Arbeitnehmer einen Anspruch auf Zusatzurlaub (2 bis 6 Werktage je nach bisheriger Dauer der Schwerarbeit). Anfang 1984- trat neuerlich eine Verlänge+ rung des Mindesturlaubs (um 2 Tage) in Kraft. 1985 wird der Ur- laubsanspruch um weitere 2 Tage angehoben, und im Jahr 1986 wird der Mindesturlaub auf volle 5 Wochen (30 Werktage) erhöht werden. Nach Vollendung des 25. Dienstjahres wird der Urlaubs anspruch dann 6 Wochen (36 Werktage) betragen. Die Verkürzung der tariflich vereinbarten Arbeitszeit wurde gene- rell nicht gleich voll realisiert, weil die Unternehmer kurzfristig zu- nächst auf überstunden auswichen. Erst nach ein bis zwei Jahren schlug sich die VerkUrzung voll in der geleisteten Arbeitszeit nieder. 10 100"0 97"4 95"7 9·4'5 94'5 94"7 91"4 90'2 90'0 89'7 89'7 88"8 87"8 88"5 -2"6 -1"7-n 0'0 +0'3 -3"5 -1"3 -0'3 -0'3 0'0 -J"t -J"t +0'8