139 und darunter und die verschärften Bedingungen zur Rauchgasent- schwefelung bei Großanlagen lassen jedoch gleichfalls einen deutlich positiven SOrGesamteffekt erwarten. Die Entlastung der Umwelt wird vor allem erreicht: o Durch die Verringerung des Energieeinsatzes (Brennstoffeinsat~ zes) durch die rationelle Energienutzung. o Durch die ausgezeichneten Möglichkeiten der Rauchgasreinigung in Großkesselanlagen bzw. in Kraftwerken. o Durch die Ausführung von hohen Kaminen bei diesen Großanla- gen, wodurch die Abgase in hohe Luftschichten eingetragen wer- den und über dem Ballungsgebiet keine negativen Auswirkungen entstehen. Allerdings ist an dieser Stelle auf die Problematik des Femtransports von Schadstoffen in bisher unbelastete Gegenden hinzuweisen. Die Vielzahl der anderen Heizungsarten in Bal- lungsräumen macht diese jedoch auch zu großen "Kaminen", was ebenfalls zu einem nicht unerheblichen Ferntransport führt. o Durch die Verringerung der thermischen Belastung von Flüssen, durch teilweise Nutzung der Abwärme aus kalorischen Kraftwer- ken, die mit Kraft-Wärme~Kupplung ausgestattet werden, und die Entlastung des lokalen Verkehrs im Ballungsraum durch Entfall der Brennstoffzustellung mittels Kraftfahrzeugen. 5.5.3. Entwicklung der Fernwiirmeabgabe in Österreich Heute ist etwa ein Fünftel des ausbauwtirdigen Potentials erschlos- sen. Von 1972 bis 1983 konnte der Anschlußwert österreichischer Städte nahezu verdreifacht werden. Beispielsweise stieg der An- schlußwert in Wien in diesem Zeitraum um das Sechsfache. Die durchschnittliche Anschlußdichte je Kilometer liegt seit 1975 mit rund 5 MW /km konstant, wobei sich entsprechend der jeweiligen Versorgungsstruktur große Unterschiede ergeben. Die nutzbare Wärmeabgabe der Wärmeversorgungsunternehmen (Erzeugung in Wärmeversorgungsunternehmen inklusive Industrie- einspeisung) betrug im Jahr 1983 5.185'4 GWh und entsprach damit etwa dem Wert des Vorjahres (1982 5.188'1 GWh; 1981 4.394'6 GWh).