Nutzbare Wiirmeabgabe in GWh Tabelle 13 Wlhmevet.,orR:unglllunternehmtlß (Erzeugung in WVU uno Industrieein:IJpei:'lulliÜ Fernheizkmft- Fern- und Block- Summe werke heiz.w~rk~ Abgobe der Indu- nrie an Direktver- hraucherl) ln~gelllo.mt 1981 . 1982 . 1983 . 2.099"3 2.156·6 2.259·2 2.295·3 2.613"0 2.605·9 4.394·6 4.7697 4.865·1 4.394·6 5.188·1 5.185·4 Q:ÖStZ ') Wurde e",m.l, für d.. Johr 198Z erhobel\. 5.6. Raumheizung Sowohl beim Brennstoffeinsatz in Kraft- und Fernheizwerken als auch in Heizungsanlagen beim Endverbraucher werden Schadstoffe freigesetzt. Damit sind aus umweltpolitischen Aspekten zuntichst die Schadstoffemissionen und ihre Umweltbelaswng aus bei den Sektoren zu quantifizieren und zu bilanzieren. Als wesentliche Schadstoffe gelten dabei Schwefeldioxid, Stick- oxide und Staub. Die Schwefeldioxid- und Staubemissionen des Hausbrandes werden im wesentlichen durch die Wahl des Energieträ- gers und die Höhe des Nutzungsgrades beeinflußt, Filter sind kaum möglich. Dagegen werden in modernen kalorischen Kraftwerken wie auch in Fernheizkraftwerken Abscheidetechnologien installiert. Ver- gleicht man z. B. die Schwefelemissionen eines nach dem heutigen Stand der Technik entschwefelten Kohlekraftwerkes mit einer mit Heizöl extra leicht betriebenen Zentralheizungsanlage, ergeben sich trotz des bis zu zehnmal höheren Schwefelgehalts in Kohle gleiche Emissionen pro eingesetzter Energieeinheit. Bei den Stickoxiden be- tragen die Emissionsraten pro eingesetzter Energieeinheit im Haus- brand wegen der niedrigeren Verbrennungstemperaturen und des ge- ringeren Luftüberschusses weniger als ein Drittel bis herunter zu einem Zwanzigstel. Dies wäre bei Großfeuerungsanlagen nur durch den Einsatz von Katalysatoren erreichbar. Bei Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffemissionen haben die Großfeuerungsanlagen (aus denselben GrUnden wie oben) um Größenordnungen bessere Emis- SlOnsraten. 140