157 der Länder streben u. a. eine geordnete Entwicklung des ländli- chen Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraumes an); 4. Schutz der Pflanzen gegen Krankheiten und Schädlinge (pflan- zenschutzG regelt u. a. Handel/Einfuhr von Schädlingsbe- kämpfungsmitteln) . Zu beachten ist in diesem Zusammenhang Art. 15 Abs. 8 B-VG, wonach in diesen Angelegenheiten dem Bund das Recht zusteht, die Einhalwng der von ihm erlassenen Vorschriften wahrzunehmen. Art. 14 und Art. 14a B-VG (land- und forstwirtschaftliches Schul und Erziehungswesen) Die Erziehung zum Gedanken des Umweltschutzes fällt grundsätz- lich in Gesetzgebung und Vollziehung in die Kompetenz des Bundes (Schulorganisationsgesetz-Lehrpläne), bei land- und forstwirtschaftli- chen Schulen auch in den Aufgabenbereich der Länder. Art. 15 Abs. 1 B-VG Soweit eine Angelegenheit nicht ausdrticklich durch die Bundesver- fassung der Gesetzgebung oder auch der Vollziehung des Bundes übertragen ist, verbleibt sie im selbständigen Wirkungsbereich der Länder. Auf Grund dieser Generalklausel unterliegen alle Angelegenhei- ten, die nicht unter einen Kompetenztatbestand der Art. 10-14a B-VG fallen, der Gesetzgebung und Vollziehung der Länder, z. B. Raumordnung, Bauwesen, Abfallbeseitigung, Natur- und Landschaftsschutz, ]agd- und Fischereiwesen. Art.15a B-VG Bund und Länder können untereinander Vereinbarungen über An- gelegenheiten ihres jeweiligen Wirkungsbereiches schließen. Derartigen Verträgen käme bzw. kommt im Bereich des Um- weltschutzes besondere Bedeutung zu; z. B. Vereinbarung über die Einsparung von Energie, Vereinbarung aber den höchstzu- lässigen Schwefelgehalt im Heizöl, Immissionsgrenzwerte.